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Beginnend mit dem Schuljahr 2006/07 richtet die Wilhelm-Knapp-Schule die ersten Laptop-Klassen ein. An der Fachoberschule (FOS) für Wirtschaft und Verwaltung wird zunächst in zwei 11er Klassen der mobile PC im Unterricht eingesetzt.
Schulleiter Ottmer Seibold informierte an einem Elternabend im Juli 2006 vor rund 100 Anwesenden über die Ziele, die die Schule mit Laptop-Klassen erreichen will.
Moderne Technologien sind für den Standort Deutschland von entscheidender Bedeutung. Die Unternehmen erwarten Absolventen, die souverän mit Computer und Internet umgehen können. In Wirtschaft und Verwaltung existiert praktisch kein Arbeitsplatz mehr ohne PC. Deshalb liege es nahe, so der Schulleiter, dem Personal Computer auch im Unterricht einen größeren Stellenwert als bisher einzuräumen.
Bundesweit seien schon viele Schulen den Weg gegangen, den Laptop, also den tragbaren Computer, in die Schulen zu holen. An der WKS werde man für den hiesigen Landkreis Neuland betreten. Ottmar Seibold warb für Anmeldungen in die Laptop-Klassen, denn: “Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft Ihrer Kinder.”
Holger Schmidt ist an der WKS der Koordinator für die Fachoberschule. Er informierte über den aktuellen Stand der Abmeldungen zur FOS. Danach würden in der Jahrgangsstufe 11 zwei Laptop-Klassen und zwei herkömmliche Klassen gebildet. Holger Schmidt berichtete auch von der Lehrplanentwicklung in Wiesbaden, an der er beteiligt ist. Danach gingen die Schulpläne immer mehr in die Richtung, das Fach EDV in die anderen Fächer zu integrieren, beispielsweise ins Fach Wirtschaft. Deshalb sei man mit dem Projekt an der WKS absolut im Trend auch der didaktisch-methodischen Entwicklung.
Projektleiter Peter Eisenburger stellte das Konzept für die Laptop-Klassen vor. Man habe sich entschieden, den Eltern die Anschaffung eines eigenen Laptops vorzuschlagen, denn die Erfahrung zeige, dass die Schüler mit eigener Hardware sorgfältiger umgingen. In Kooperation mit einem namhaften Hersteller konnte man für ein aktuelles Notebook einen hohen Rabatt aushandeln.
Die Laptop-Klassen würden einen schnellen drahtlosen Internet-Zugang über WLAN erhalten, um die interaktiven Möglichkeiten des Internets einbeziehen zu können. Anhand eines Wikipedia-Artikels stellte Peter Eisenburger vor, wie man die Unterrichts-Arbeit bereichern und interessant machen könne.
Die Kreissparkasse Weilburg unterstützt die Einrichtung der Laptop-Klassen.

Die Resonanz auf die Einladung zu einem Elternabend war hoch.
Juli 2006
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