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Projekt: Holz als nachwachsender Brennstoff (Teilprojekt aus dem übergeordneten Umweltprojekt)
Während der Projektwoche trafen sich die Klassen BG 12 und BF 11 w2 einen Tag im Wald.
Hätten Sie gewusst, dass die Holzvorräte in unseren Wäldern größer sind als in den klassischen“ Waldländern Finnland oder Schweden? Damit nimmt Deutschland eine führende Stellung im europäischen Vergleich ein. Darüber hinaus hat der Wald auch eine Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion.
Unser Wald liefert den natürlichen Rohstoff Holz, allerdings viel weniger als wir benötigen, eine nachhaltige Bewirtschaftung vorausgesetzt. Wir lernten, worauf es beim naturgemäßen Waldbau ankommt: die Förderung der natürlichen Verjüngung, den Anbau standortgerechter Baumarten sowie den Erhalt von strukturreichen und altersgemischten Wäldern.

Bioenergie - was ist das?
Wir sprachen mit Herrn Nickel vom Forstamt Weilburg, er ist einer von 20 forstlichen Bioenergieberatern in Hessen. Seine Aufgabe ist es, Kommunen, Unternehmen und Privatleute über die Vorteile der Holzverwendung im Bereich erneuerbarer Energien zu informieren.
„Bioenergie ist ein Kunstwort für die energetische Nutzung von Biomasse, das heißt von Holz, Stroh, Mais, Getreide und Zuckerrüben. Hauptvorteil der Bioenergie ist die Versorgung aus erneuerbaren anstelle von endlichen Energiequellen. Holz oder andere biogene Energiequellen haben das in ihnen gespeicherte Treibhausgas Kohlendioxid im Laufe ihres Wachstums der Atmosphäre zunächst entzogen, die bei nachhaltiger Nutzung nachwachsende Vegetation bindet es wieder. Auf diese Weise entsteht nahezu ein Kreislauf, bei dem die Bindung und Freisetzung von Kohlendioxid in einem Wechselverhältnis zueinander stehen.“

Wie wird das Holz geerntet?
Etwa jeder dritte Baum wird heute mit so genannten Harvestern, eingeschlagen. Der große Vorteil: Sie sind schnell, effektiv und machen die Waldarbeit sicherer.

Diese Maschine kostet ca. 400.000 Euro.
Text: Dr. H. Grohmann-Harpain Fotos: privat
Oktober 2009
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