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Die Berufsfachschule informiert sich im Fitnessstudio „Purange“ und besichtigt das Anatomische Institut

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Auch im Schuljahr 2008/09 haben die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule mit medizinisch-technisch-
krankenpflegerischem Schwerpunkt ihr Wissen, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch interessante Betriebsbesichtigungen erweitert.

Innerhalb ihrer berufsbezogenen Grundbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler unter anderem Kompetenzen im Bereich des Ernährungsverhaltens und dem damit verbundenen Einfluss auf die Gesundheit.

Sie reflektieren ihr persönliches Ernährungsverhalten und leiten daraus Fehlernährung und Modetrends unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer und psychologischer Aspekte ab.

Bei der Besichtigung des Fitnessstudios „Purange“ hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Klassenlehrerin Theresa Rohde dann die Möglichkeit, sich kritisch mit dem Nährstoff “Eiweiß“ sowie dem Erhalt der Gesundheit durch regelmäßige Bewegung auseinanderzusetzen.

Der Leiter des Fitnessstudios, Manuel Eckhardt, konnte in einer Power-Point-Präsentation den Schülern demonstrieren und, zusätzlich zum Unterricht nochmals verdeutlichen, wie wichtig ein ausgewogenes Ernährungsverhalten in der Kombination mit Bewegung im Hinblick auf die eigene Gesundheit ist. Mit zahlreichen sportlichen Übungen, Fitnesstests und Geschicklichkeits- und Ausdauerübungen wurde so der Unterricht zu einem attraktiven und abwechslungsreichen Vormittag.

Mit vielen eiweißhaltigen Lebensmitteln zeigte Manuel Eckardt den Schülerinnen und Schülern, wie der tägliche Eiweißbedarf gedeckt werden kann und mit großem Applaus endete eine 90-minütige Veranstaltung, die die Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeindruckte.

Wie sich das Ernährungsfehlverhalten auf den Körper letztendlich auswirkt, konnten sie zusätzlich bei einer Besichtigung im Anatomischen Institut in Gießen erfahren.

Im Anatomischen Institut in Gießen lernen und lehren die Studenten der Medizin und Zahnmedizin.

Medizinstudentinnen zeigten der Berufsfachschulklasse, wie sich das Fehlverhalten bei Ernährung, aber auch Nikotin und Alkoholmissbrauch auf den Körper auswirkt.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief beeindruckt, ganz besonders von der praktisch erfahrenen Wissensvermittlung der Anatomie.

So lernten die Schüler sehr schnell, eine „gesunde“ Lunge von einer Raucherlunge zu unterscheiden. Fettdepots zwischen den Darmschlingen zeugten von hohem Alkoholkonsum, aber auch von jahrelanger fettreicher Ernährung.

Die Lage und der Bau der Organsysteme, die Grundkenntnisse der Anatomie sowie die Funktion der Organe wurden den Schülern an diesem Tag hervorragend verdeutlicht.


Schuljahr 2008/09

Text und Foto: Theresa Rohde