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Abitur und Fachabitur 2009: 136 Schülerinnen und Schüler erwarben an der WKS die Studierfähigkeit

136 Schülerinnen und Schüler erwarben an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg (WKS) die Studierfähigkeit und wurden im Beisein ihrer Lehrer, Eltern, Verwandten und Freunde feierlich verabschiedet.

Es war schon ein imposanter Anblick, als die Abiturientinnen und Abiturienten des beruflichen Gymnasiums sowie die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule in der mit rund 500 Menschen besetzten festlich geschmückten Schulturnhalle der WKS im feierlichen Rahmen aus den Händen von Schulleiter Ottmar Seibold und den jeweiligen Tutoren bzw. Klassenlehrern ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekamen.

Der stellvertretende Schulleiter der WKS Holger Schmidt begrüßte die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen sowie die zahlreich erschienen Gäste und zeigte sich erfreut darüber, dass in diesem Jahr so viele Schülerinnen und Schüler die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben.

Wortgewandt führte Holger Schmidt im Verlauf der Verabschiedungsfeier durch das Programm, das mit einer feierlichen Andacht eröffnet wurde. Ausgehend vom „Emmaustext“ aus dem Lukasevangelium 24 Vers 13 bis 35 bildete die Aussage „Ich bin nicht allein, denn Gott begleitet mich auf meinem Weg“ das Kernthema der Andacht, die Diakon Georg Muth gemeinsam mit den Schülern Sina Bertram, Manuel Krzyzniewski, Fabian Listner und Nina Wagner gestaltete.

„Der Rohstoff der Zukunft sind unsere Gehirne“, zitierte Oberstudiendirektor Ottmar Seibold aus einem Zeitungsartikel, der anlässlich der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises an den Publizisten Frank Schirrmacher in der Frankfurter Paulskirche verfasst wurde. Anlässlich dieser Preisverleihung bezeichnete Frank Schirrmacher die Bildung junger Menschen als existenzielle Zukunftsfrage angesichts des Bevölkerungsrückgangs bei gleichzeitig zunehmender Immigration, betonte der Schulleiter der WKS.

Am Ende seiner Rede demonstrierte Ottmar Seibold anhand eines praktischen Beispiels, das einst ein Philosophieprofessor seinen Studenten vorführte, die unterschiedliche Bedeutung einzelner Bereiche und Schwerpunkte im Leben eines Menschen. Er füllte ein Glasgefäß mit großen Steinen, das anschließend auf den ersten Blick voll zu sein schien. Danach schüttete der Oberstudiendirektor kleinere Steine hinzu, die sich in die Zwischenräume setzten. Diese wurden wiederum mit Sand überschüttet und am Ende goss Ottmar Seibold noch eine Flasche Bier in den Krug, der erst jetzt richtig gefüllt war.

Die großen Steine repräsentierten die wichtigen Dinge im Leben, die Familie, die Gesundheit, die Freunde. Die kleineren Kieselsteine symbolisierten andere Punkte im Leben, wie die Arbeit, das Haus, das Auto den Garten und ähnliches. Der Sand stand für die vielen Kleinigkeiten im Alltag „und das Bier soll Ihnen sagen, dass – egal wie schwierig Ihr Leben auch hin und wieder sein mag – es immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen geben muss“, schloss Ottmar Seibold augenzwinkernd.

Passend zum feierlichen Anlass war es ein roter Teppich über den die Schülerinnen und Schüler das Podium betraten, um aus den Händen ihrer Tutoren Thomas Kramer und Alexander Neuhoff (berufliches Gymnasium) sowie der Klassenlehrer Angelika Angermaier, Jürgen Kater und Hauke Zanner (Fachoberschule) ihre Abschlusszeugnisse zu empfangen.

Anschließend wurden noch die Klassenbesten von Schulleiter Ottmar Seibold mit Buchpräsenten ausgezeichnet. Im beruflichen Gymnasium erlangte Dieter Kessler mit einem Notendurchschnitt von 1,4 das beste Abitur. Danny Thiemann, der einen Notendurchschnitt von 1,6 erreichte, schnitt im Wirtschaftsbereich mit einem Mittelwert von 14 Punkten am besten ab. Der Abiturpreis der deutschen mathematischen Vereinigung für besondere Leistungen im Fach Mathematik ging an Gerrit Lang.

In der Fachoberschule schnitten Tobias Orth (Klasse FOS 12 a) mit einem Durchschnitt von 2,2, Elena Ulm  (Klasse FOS 12 b) mit 2,1, Said Kaddouri (Klasse FOS 12 c) mit 2,0 und Denis Yilmaz (Klasse FOS 12 d), der mit einem Schnitt von 1,5 gleichzeitig Jahrgangsbester wurde, jeweils als Klassenbeste ab.

Eine besondere Auszeichnung für seine herausragende Arbeit in der Laptop AG erhielt Tim Euler.

Der Wirtschaftspreis der Kreissparkasse Weilburg für besondere Leistungen wurde Georg Reiter (berufliches Gymnasium) und Florian Häusel (Fachoberschule) verliehen.
 

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Georg Muth, Diakon und Religionslehrer an der WKS, eröffnete die Veranstaltung mit einer Andacht.

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Sina Bertram bei der Lesung.

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Auch Manuel Krzyzniewski und Nina Weimer assistierten bei der Messe.

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Schulleiter Ottmar Seibold bei seiner Demonstration.

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Der stellv. Schulleiter Holger Schmidt führte durch das Programm.

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Für herausragende Leistungen wurden einige Schülerinnen und Schüler gesondert ausgezeichnet. Das Foto zeigt die Geehrten mit ihren Tutoren und Klassenlehrern sowie Schulleiter Ottmar Seibold (rechts). Von links: Denis Yilmaz, Angelika Angermaier, Florian Häusel, Hauke Zanner, Elena Ulm, Tobias Orth, Said Kaddouri, Jürgen Kater, Dieter Kessler, Georg Reiter, Danny Thiemann, Gerrit Lang, Thomas Kramer, Alexander Neuhoff und Ottmar Seibold.


Juni 2009

Text und Fotos: Andreas Böttig