Schüler der WKS begaben sich aufs Eis

Sportprojekt unter dem Aspekt der Integration

WKS on Ice

Einerseits unter dem Aspekt der Integration, andererseits zum Kennenlernen einer neuen Sportart begaben sich die Schülerinnen und Schüler der PuSch (Praxis und Schule) und BBGV (Berufliche Bildung Vorbereitung) Klassen der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg in der Eissporthalle Diez auf Schlittschuhe.

Da sich in den PuSch und BBGV Klassen zahlreiche Flüchtlinge befinden, keimte bei den unterrichtenden Lehrkräften die Idee, im Rahmen der Integrationsmaßnahmen mit allen Schülerinnen und Schülern der vier Klassen ein gemeinsames Sportprojekt durchzuführen.

Die Turnschuhe wurden gegen Schlittschuhe eingetauscht und der Sportunterricht zu einer Exkursion in die Eissporthalle, in der manche Flüchtlinge – aber auch andere Schüler – erstmals auf Kufen standen.

Viele der Jugendlichen waren zuvor noch nicht einmal mit Inlinern gefahren, geschweige denn sie hätten eine Eisbahn betreten. Doch nach anfänglich unsicheren Schritten auf dem rutschigen Untergrund gewannen die Beteiligten mehr und mehr an Sicherheit und schließlich schafften es im Verlauf des Vormittags alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumindest eine kleine Strecke ohne Hilfe übers Eis zu gleiten.

Aber nicht nur das Erlernen des Schlittschuhlaufens, sondern auch die gegenseitige Kooperation und vor allem der Integrationsgedanke nahmen eine zentrale Bedeutung bei der Durchführung der Veranstaltung ein, denn die Jugendlichen, die sich schon sicher auf Schlittschuhen bewegen konnten, halfen ihren Mitschülern, die erstmals auf dem Eis standen und sich unsicher fühlten und gemeinsam machten sie dann Fortschritte.

So bildeten Spaß, Sport und vor allem soziales Miteinander eine gelungene Mischung einer zugleich lehrreichen und unterhaltsamen Veranstaltung.
Den Abschluss der vielschichtigen Exkursion bildete ein gemeinsamer Besuch des Limburger Weihnachtsmarktes.

Initiatorin des rundum gelungenen Sporttages war Jasmin Reimer, die in ihrer Doppelfunktion als Klassen- und Sportlehrerin das Projekt startete und die Federführung übernahm.

Unterstützung fand sie dabei sowohl durch die beiden Sportlehrer Dr. Andreas Böttig und Tim Regenstein, die gemeinsam mit ihr das Integrationsprojekt realisierten, als auch durch Team-Koordinatorin Eva Schneider und Sozialpädagogin Carolin Erdmann.