Aktuelles

Lissboa

Studienfahrt nach Lissabon

Die diesjährige Studienfahrt der Fachschule für Wirtschaft führte die Klassen V17A und V18A, unter der Führung der beiden Klassenlehrer Herr Kramer und Frau Schelke, nach Lissabon.
Am frühen Morgen des 11.11.2018, starteten die Schüler ihre Reise ab dem Frankfurter Flughafen. Nach der Landung und einer kleinen U-Bahn-Tour im Hostel angekommen, begrüßte die Stadt Lissabon die Schüler und ihre Lehrer zunächst einmal mit einem heftigen über Stunden andauernden Wolkenbruch. Der Nachmittag konnte von den Teilnehmern zur freien Verfügung genutzt werden, so dass die Zeit bei einer geselligen Runde in der hosteleigenen Bar miteinander verbracht wurde. Gegen Abend stand es den Schülern frei, sich das Fußballspiel Sporting Lissabon gegen Chaves anzusehen oder den Tag im Hostel ausklingen zu lassen.
Der nächste Morgen begann mit dem täglichen gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss machte sich die Reisegruppe auf eine Entdeckungstour durch die Stadt, welche die Schüler unter anderem durch die Stadtviertel Baixa und Alfama führte. Neben dem Castelo de Sao Jorge (das Schloss von Lissabon) und den engen Straßen von Alfama, konnte man auch die Kathedrale Sé, die Kirche des Heiligen Antonius, die Praça do Comércio (das alte kommerzielle Zentrum) und das Herz von Lissabon( Praça de Dom Pedro IV) erkunden. Ein Teil der Schüler besuchte außerdem den stadteigenen Zoo.
Den dritten Tag verbrachte man mit einer Stadtführung durch die Viertel Barrio Alto und Chiado. Die Fahrt mit dem Aufzug Santa Justa, sowie die Aussichtspunkte über Baixa sowie dem Fluss Tejo zählten zu den Highlights. Am Abend nahm ein Großteil der Gruppe an einer Kneipen- und Barführung teil, welche von einem Hostelmitarbeiter organisiert wurde. Dieser führte die Schüler durch das aufregende Nachtleben Lissabons.
Mit der Besichtigung des Weingutes “Adega Mae” und anschließender Weinprobe wurde Tag 4 angegangen. Der Mittag stand wieder zur freien Verfügung, welcher dafür genutzt wurde sich von den anstrengenden Vortagen zu erholen.
Den letzten Tag durften die Schüler individuell gestalten. Die Reise wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in einem stadtbekannten Steakhouse Revue passieren lassen , bevor es am nächsten Morgen wieder zurück nach Frankfurt ging.
Besonders positiv zu erwähnen ist, dass beide Klassen sich hervorragend miteinander verstanden und neben den vielen Ausflügen auch die Abende gemeinsam verbrachten. Den Lehrern ist für die tolle Organisation zu danken, welche einen reibungslosen Ablauf der Reise ermöglichte.

Von Robin Eisinger

Weihnachtsaktion der PuSch- und BBGV-Schüler an der WKS

Die Schülerinnen und Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsgänge PuSch B (Praxis und Schule) und BBGV (Berufliche Bildungsgänge Vorbereitung) der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg haben sich in diesem Jahr eine besondere Aktion einfallen lassen und errichteten an der Schule einen Weihnachtsstand, an dem sie in Schulpausen Produkte verkauften, die im Unterricht hergestellt wurden. Zur Angebotspallette zählten neben wohlschmeckenden Weihnachtsplätzchen, Kalendern, Weihnachtskarten und winterlichem Gewürzsalz auch selbstproduzierte Seife in verschiedenen Formen und Farben. Ein weiteres Highlight waren die herrlich duftenden frisch gebackenen Waffeln, die in der Mittagspause angeboten wurden und sich großer Nachfrage erfreuten.

Bei der Weihnachtsaktion handelte es sich um ein fächerübergreifendes Gesamtprojekt aller BBGV-Klassen und der Klasse PuSch B, dessen Initiatorin Fachlehrerin Roselinde Kodym war, die den Schülerinnen und Schülern im Unterricht neben EDV-Kenntnissen auch Grundlagen im Einzelhandels- und Verkäuferbereich vermittelt. Durch den Weihnachtsbasar hatten die Jugendlichen Gelegenheit ihre in der Theorie erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden. Unterstützt wurde die Pädagogin bei der Projektarbeit durch das PuSch- und BBGV-Lehrerteam. Insbesondere in den praxisorientierten Fächern, aber auch in anderen Unterrichtsbereichen wurden die zum Verkauf angebotenen Produkte gefertigt und im Deutschunterricht Plakate gestaltet, die auf die Veranstaltung hinwiesen. Ziel der Projektarbeit war es, die Arbeitsergebnisse des individuellen Theorie- und Praxisunterrichts der einzelnen Unterrichtsfächer zusammenzutragen und durch deren gemeinsame Anwendung den Schülerinnen und Schülern die praxisorientierte Umsetzung des Gelernten zu vermitteln. fffff

Schüler des beruflichen Gymnasiums (#BG) diskutieren über die Mobilität der Zukunft

Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums – Fachrichtung Umwelttechnik – an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg testeten die Vorzüge der zukunftsträchtigen elektrisch unterstützen Mobilität mit dem Fahrrad. Im Rahmen der Erstellung eines Radverkehrskonzepts für die Stadt Weilburg hat der Geschäftsführer des beauftragten Planungsbüros „Verkehrsalternative Rad“ (VAR+) aus Darmstadt, Uwe Petry, 16 Schülerinnen und Schülern der WKS mit den Vorzügen der elektrisch unterstützten Radmobilität bekannt gemacht.

Die Lage der Schule auf dem Karlsberg ist nur bedingt für das Radfahren geeignet. Das Gefahrenzeichen nach Straßenverkehrsordnung (StVO) zeigt 11% Steigung, die vom Bahnhof in Tallage entlang der B 456 an der Lahn bis zur Berufsschule überwunden werden müssen. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass an der Fahrradabstellanlage der WKS kein Zweirad parkt. Dies sei jedoch selbst an sonnigen Sommertagen leider der Normalfall, wie der betreuende Lehrer Andreas Bader berichtete.

Uwe Petry, der mit dem Zug und einem S-Pedelec – das „S“ steht für „Schnell“ und „Pedelec“ für „Pedal elektic Cycle“ – angereist war, kam locker von der Bundesstraße B 456 über den vollen Kfz-Parkplatz gefahren und stellte den Schülern sein exklusives Gefährt mit ABS vor. Der Verkehrsplaner hatte ein volles Programm mitgebracht: Nach Einführung in das Thema „Mobilität“ ging es um das Fahrradparken, denn Fahrräder, benötigen nur ein Zehntel der Fläche eines Autos. Da ein Drittel aller Kfz-Fahrten unter drei und die Hälfte unter fünf Kilometern liegen, habe das Fahrrad insbesondere im Nahbereich erhebliche Potenziale, erläuterte Uwe Petry.

Dann startete die Verkehrsexkursion: Auf einer Strecke von zwei Kilometern, mit mehreren Stopps, vermaßen die Schüler Verkehrsräume, nahmen Regelverstöße von Kfz-Führern auf und erörterten Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs. Uwe Petry erklärte in diesem Zusammenhang, unter welchen Randbedingungen Verkehrsräume neu aufgeteilt werden dürfen und wann Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet werden können.

Am Landtor, dem Eingang zur Altstadt von Weilburg, wurde die Gruppe von Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (CDU), der die Stärkung des Rad- und Fußverkehrs als ein besonders wichtiges Thema zur Erhöhung der Lebensqualität ansieht, empfangen. Das Weilburger Stadtoberhaupt betonte, dass es für die Lebensqualität der Schülerinnen und Schüler wichtig sei, bei der Verkehrsmittelwahl das Fahrrad stärker in den Focus zu rücken. Die Frage, wann die gesperrte Fußgängerbrücke an der Bahnlinie erneuert werde, brannte den Schülern besonders unter den Nägeln, da sie diese täglich nutzen möchten, um vom Bahnhof oder dem zentralen Busbahnhof zur Schule zu gelangen. Prompt und präzise erläuterte der Rathauschef die vielfältigen Planungsschritte, das Abstimmungsverfahren mit verschiedenen Behörden und die komplexe Antragsstellung zur Erlangung von Fördermitteln. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, wird die neue Nahmobilitätsbrücke, voraussichtlich ab 2019, gebaut.

Die Themen Mobilität und Verkehrsansprüche wurden nach der Rückkehr in den Klassenraum von der Schülerschaft heiß diskutiert. Zurzeit sei es für die Schülerinnen und Schüler noch nicht realistisch, das Fahrrad als Verkehrsmittel auf dem Weg zur Schule zu nutzen, resümierte Uwe Petry; doch Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz und die beteiligten Lehrkräfte unterstützten seine Ansicht, dass zukünftig das Fahrrad, insbesondere das elektrisch unterstützte Zweirad, auch in Weilburg eine große Zukunft hat. Diesem Streben stehe die Wilhelm-Knapp-Schule – insbesondere als Umweltschule – sehr positiv gegenüber, unterstrich die Oberstudiendirektorin.

Perspektivisch soll 2019 das schulische Mobilitätsmanagement an der WKS ausgeweitet werden und es ist gemeinsam mit Uwe Petry eine längere Schülerradtour geplant.

 

Eine Delegation chinesischer Schulleitungsmitglieder informierte sich an der WKS über das deutsche Schulsystem

Eine Delegation von Schulaufsichtsbeamten und Schulleitungsmitgliedern beruflicher Schulen Chinas besuchte die Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg und informierte sich in einem Gespräch mit Oberstudiendirektorin Dr. Ulla Carina Reitz über die vielfältigen Bildungsangebote des berufsbildenden Kompetenzzentrums. Besondere Themenschwerpunkte bildeten dabei der Studienbereich der Fachschule mit dem Bachelorstudiengang sowie die Arbeit des beruflichen Gymnasiums an der WKS. Insbesondere interessierten sich die Gäste aus Fernost aber auch für das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Weiterlesen

Erfolgreiche Studenten mit dem Titel „Bachelor of Arts“ an der WKS verabschiedet

Aller guten Dinge sind drei!

Es war bereits der dritte Studentenjahrgang, der an der Weilburger Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) ein Bachelorstudium erfolgreich abschloss und feierlich verabschiedet wurde. Unter großem Jubel flogen die schwarzen Doktorhüte durch die Luft, die Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz allen Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung ihres akademischen Studienabschlusses überreicht hatte. Die 23 Studentinnen und Studenten haben an dem Weilburger Bildungszentrum den Titel „Bachelor of Arts“ erworben und durften nun ihrer Freude freien Lauf lassen. Die Möglichkeit zur Erlangung eines akademischen Titels an der WKS bietet sich durch eine Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Bielefeld im Bereich der Fachschule Wirtschaft (Schwerpunkt Betriebswirtschaft), so dass seit nunmehr fünf Jahren an dem beruflichen Schulungszentrum in Weilburg ein Bachelorstudiengang angeboten wird. Ziel der Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstandes ist es, die Qualität der Ausbildung und die Angebote für die Menschen der mittelhessischen Region weiter zu verbessern und ihnen heimatnah Qualifizierungschancen zu ermöglichen. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs haben nun ihr Ziel – den „Bachelor of Arts“ – erreicht. Weiterlesen

BG Umwelt – outdoor!

Umweltklasse der Jahrgangsstufe 11 unterwegs zu einer Fachexkursion bei Hessen Forst

Im Rahmen des derzeitigen Unterrichtsthemas abiotische und biotische Faktoren von Ökosystemen treffen sich die Schüler und Schülerinnen mit ihrer Tutorin Dr. H. Grohmann-Harpain im Wald von Mengerskirchen-Probach. Bernd Kleindopf, Revierförster, Dozent am Forstlichen Bildungszentrum und Waldbautrainer und drei weitere Mitarbeiter von HessenForst haben bereits mehrere Stationen vorbereitet, an denen sowohl praktische als auch theoretische Aspekte der Waldbewirtschaftung vermittelt werden sollen. Weiterlesen

Wilhelm-Knapp-Schule beteiligt sich an Juniorwahl

279 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg haben an der hessenweit durchgeführten Juniorwahl teilgenommen. Organisatorin und Wahlleiterin war Politiklehrerin Doreen Große-Riedel, die gemeinsam mit ihren Fachkollegen sowie jeweils zwei Schülern pro Teilnehmerklasse, die als Wahlhelfer fungierten, das Projekt an der WKS initiierte. Wie bei der „echten“ Landtagswahl in Hessen konnten die Schülerinnen und Schüler sowohl ihre Erst- und Zweitstimme für einen heimischen Direktkandidaten sowie eine Partei abgeben und auch die geplanten Änderungen in der Hessischen Verfassung standen zur Abstimmung. Weiterlesen

Thomas Lurz schwimmt auf der Erfolgswelle

Vortrag des Weltklasseschwimmers in der Wilhelm-Knapp-Schule – Veranstaltung des Hessencampus

„Du darfst nie aufgeben!“, ist eine Weisheit, die Langstreckenschwimmer Thomas Lurz aus seiner Karriere als Sportler gelernt und für seine spätere berufliche Entwicklung übernommen hat.

Der 38-Jährige ist einer der erfolgreichsten Freiwasserschwimmer der Welt und auf seiner sportlichen Erfolgsbilanz stehen unter anderem zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften, fünf Europameistertitel sowie 2008 Bronze bei den Olympischen Spielen in Peking über die zehn Kilometer Strecke und 2012 in London gewann er die Silbermedaille über diese Distanz. Während die Olympischen Disziplinen über fünf und zehn Kilometer im „Open Water“ zu seinen Spezialstrecken zählten, ging Thomas Lurz bei der ebenfalls olympischen Strecke über 25 Kilometer lediglich einmal an den Start und verließ hier bei der Weltmeisterschaft in Barcelona als Sieger das Wasser. Anhand des Verlaufs seiner sportlichen Karriere stellte der Referent seine Prinzipien für Erfolg vor und übertrug diese in seinem Vortrag „ Auf der Erfolgswelle schwimmen“ auf das Berufsleben. Weiterlesen