Besuch von Herrn Staatssekretär Dr. Lösel an der WKS

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Im Rahmen der Diskussion um die Fachklassenstandorte hat Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium am 16. Juli 2021 die Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg besucht. Anwesend waren neben dem Schulleitungsteam der WKS ebenfalls Herr Scholz als Leiter des Staatlichen Schulamtes für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg, Herr Veyhelmann (CDU, Mitglied des Hessischen Landtages), Frau Poppe (Schulleiterin der Mittelstufenschule Waldernbach) und Frau Schmittel (Schulleiterin Weiltalschule Weilmünster). 

Es kam zum Austausch über die aktuelle Situation der Wilhelm-Knapp-Schule, Schulaktivitäten und Entwicklung der Schule bzw. geplante Projekte. Deutlich wurde während des Gesprächs, dass die WKS sehr eng mit der Weiltalschule und der Mittelstufenschule Waldernbach kooperiert. Schüler bekommen bereits in der Mittelstufe Einblicke in weiterführende schulische Angebote der WKS und somit auch schon eine berufliche Perspektive.  

Es ist den Schulleiterinnen wichtig, dass niemand verlorengehe. Damit das aber auch langfristig gelingen kann, betont Frau Reitz in dem Gespräch, dass sich die WKS weiterentwickeln müsse. Zum einen durch die Implementierung neuer Schulformen und Ausbildungsmöglichkeiten. So soll zum Beispiel der Ausbildungsberuf Kaufmann/frau im e-Commerce oder im Bereich der Solartechnik installiert werden. Ein wichtiges Anliegen für Frau Reitz: die WKS soll eine rechtlich selbstständige berufliche Schule werden. So können selbstständig Gelder generiert werden, die die Schule eigenständig investieren kann. Dies hat den Vorteil, dass Bildungsangebote schnell entwickelt und angepasst werden können, um den Schulstandort aufrecht und innovativ zu halten. So soll die Schule weiterhin ein umfassendes Bildungsangebot für ihre 1350 Schüler bieten. 

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Schulleitung ist der Bereich Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund des Schulprofils „Umwelt/Umwelttechnik“, aber auch im Hinblick auf den Klimawandel. So sind bisher bereits 300 Schülerendgeräte (iPads) vorhanden und über die Plattform MS Teams läuft seit Beginn der Coronapandemie der Unterricht in allen Fächern digital. Das Programm kann gewinnbringend auch im Präsenzunterricht eingesetzt werden. Dadurch kann die Schulgemeinde viele Ressourcen eingesparen. 

Am Ende des Gesprächs betont Manuel Lösel, dass er an diesem Standort eine innovative Schule mit Visionen sehe, die ihre Pläne weiterverfolgen solle. Aspekte wie digitales Abitur, Reduzierung bürokratischer Hürden (analoge Ablage von digitalen Dokumenten), Weiternutzung der Plattform MS Teams im schulischen Kontext nimmt der Staatsekretär als Anregung mit. So ist es auch ein Anliegen des Hessischen Kultusministeriums, dass Schule sich entwickelt.