Einführungswoche

Team- und Methodentraining für die Schüler der Jahrgangsstufe 11 des „Beruflichen Gymnasiums“ der WKS

Die Einführungswoche war ein gelungener Einstieg in das neue Lernumfeld

Die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des „Beruflichen Gymnasiums“ der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg (WKS) begannen das Schuljahr 2019/2020 mit einer Einführungswoche, die neben Team- und Methodentraining auch eine Hinführung zu den gewählten beruflichen Schwerpunkten beinhaltete.

Dem erweiterten Lernbegriff Rechnung tragend, entwickelten und vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in den Bereichen „Methodisch-strategisches Lernen“, „Sozial-kommunikatives Lernen“ und „Affektives Lernen“. Weiterlesen

IHK und Wilhelm-Knapp-Schule verabschiedeten Einzelhändler und Verkäufer

Canan Gürbey und Aria Borhani erreichten die Traumnote 1,0

IHK Limburg und WKS

Es ist inzwischen schon fast eine feste Tradition, dass die Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg in Kooperation mit der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg die Kaufleute im Einzelhandel und die Verkäuferklassen in einer gemeinsamen Abschlussfeier verabschiedet. Bereits zum fünften Mal fand die feierliche Veranstaltung, bei der die IHK maßgeblich die Finanzierung übernommen hatte, in der großen Schulaula der WKS statt. Dabei erhielten die ehemaligen Auszubildenden nicht nur ihr Abschlusszeugnis der Berufsschule, sondern gleichzeitig auch das Kammerzeugnis überreicht. Weiterlesen

Super Stimmung beim Sport- und Spieletag der WKS Das halbe Dutzend ist voll!

Bereits zum sechsten Mal veranstalteten die Sportlehrkräfte der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg unter der Federführung von Jürgen Kater und Dr. Heidrun Klapper einen Sport- und Spieletag. Bewegung, Spaß, Sport und Spiel sind die Kennzeichen dieses „etwas anderen Sportfestes“ an dem sich in diesem Jahr 18 Schülerteams beteiligten. Weiterlesen

30 junge Forstwirtinnen und Forstwirte schlossen ihre Ausbildung am FBZ ab

  Klaus  Keilich zum Ehrenforstwirt ernannt

Es war schon ein imposanter Anblick, als 30 „frischgebackene“ Forstwirtinnen und Forstwirte aus ganz Hessen im Beisein ihrer Angehörigen, Freunde, Ausbilder und Lehrer im gefüllten Festsaal des Hauses „Lärche“ am Forstlichen Bildungszentrum (FBZ) in Weilburg nach bestandener Prüfung ihre Urkunden und Abschlusszeugnisse erhielten. Weiterlesen

Feierliche Verabschiedung der „Staatlich geprüften Betriebswirte“ an der WKS

Traumnote 1,0 für Lisa Meusch und Jonas Weber

„Vorbei! Es ist geschafft! Nach zwei Jahren bzw. dreieinhalb Jahren geht Ihre Zeit an der WKS zu Ende, mit dem erhofften Abschluss!“ Mit diesen Worten eröffnete Studiendirektor Stefan Jeanneaux-Schlapp die Verabschiedungsfeier der „Staatlich geprüften Betriebswirte“ in der herrlich geschmückten Aula der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg. Der Abteilungsleiter der Fachschule (FS) Wirtschaft zeigte sich hocherfreut über das Abschneiden der Absolventinnen und Absolventen, die nach zweijähriger Studienzeit im Vollzeitbereich bzw. nach dreieinhalb Jahren als Teilzeitstudierende die Prüfung zum Betriebswirt erfolgreich abgeschlossen haben.

STEP-Analyse

Stefan Jeanneaux-Schlapp lud die Absolventinnen und Absolventen im weiteren Verlauf seiner Ansprache zu einer letzten Unterrichtseinheit ein, indem er sie aufforderte, ihn bei einer strategischen STEP-Analyse zu begleiten. „Die Step-Analyse ist ein englisches Akronym für Political, Economic, Social, Technological, Law and Enviroment change”, erläuterte der Studiendirektor und sie sei „ein Modell der externen Umweltanalyse, also der Makroökonomie“.

In einem ersten Schritt blickte der Abteilungsleiter auf politische Risiken: „Wir leben in bewegten Zeiten. Nichts ist mehr selbstverständlich. Ein Blick auf die Welt, auf Europa, aber auch auf Deutschland lässt uns erahnen, dass wir gerade an einem Punkt ankommen, der bestimmt im Geschichtsunterricht unserer Ur-Enkel ein besonderes Augenmerk erfährt. Denn objektiv gesehen ging es uns noch nie so gut wie heute. Weltweit haben Hunger und Armut sich halbiert, in Europa haben wir nach der Finanzkrise und der Euro-Schulden-Krise gerade eine Phase erlebt, in der wirtschaftlich vieles gut gelaufen ist. Allein mit Blick auf Deutschland können wir feststellen: Wir haben noch nie so viele Menschen in Arbeit gehabt. Die durchschnittlichen Einkommen steigen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist gering. Immer mehr junge Menschen erreichen immer bessere Bildungsabschlüsse.“

Beim zweiten Schritt stand die Betrachtung technologischer Risiken im Blickpunkt von Stefan Jeanneaux-Schlapp als fragte: „Was kostete es zu Beginn des 15. Jahrhunderts, ein Buch in einem Kloster von Hand abzuschreiben? Und was kostete es, wenige Jahrzehnte später die Luther-Bibel zu verbreiten? Und heute? Wir beobachten fast wöchentlich einen dramatischen Verfall der Kosten für Rechenleistung, Datenspeicherung, Datenübertragung. Das ist verbunden mit einer unglaublichen Leistungssteigerung: Experten erwarten, dass Computer bereits in zehn Jahren sechzigmal schneller sein werden als heute. Derzeit verdoppelt sich die Geschwindigkeit von Prozessorchips alle 18 Monate, die Übertragungsgeschwindigkeit optischer Glasfaserkabel, dank der Entwicklungen in der Photonik, sogar alle neun Monate. Das Resultat: Die Speicherung, Übertragung, und Auswertung gewaltiger Datenmengen ist mittlerweile möglich, leistungsfähige Computer-Netzwerke von ungeahnter Größe entstehen.“ In der Konsequenz verändere sich unser Alltag in faszinierender Geschwindigkeit. So sei im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends die Zahl der Menschen, die mit dem Internet verbunden sind, von 350 Millionen auf jetzt mehr als zwei Milliarden gestiegen. Die Zahl der Mobiltelefone stieg von 750 Millionen auf jetzt mehr als sechs Milliarden und 2025 wird die Mehrheit der Weltbevölkerung über Mobile Devices Zugang zum Internet haben. Der Einzelne wäre nicht länger nur Konsument, er wird Akteur und Informationsobjekt – mit unvorhersehbaren Folgen, warnte der Studiendirektor.

„Die Menschen fühlen, dass nichts so bleibt wie es ist“, leitete Stefan Jeanneaux-Schlapp seinen dritten Schritt (Social) ein. „Dabei erfährt es jeder Einzelne auf seine eigene Art und Weise. Und das macht es so schwierig, die eine Lösung zu finden, den einen Weg zu beschreiten, der den Menschen ihre Sicherheit zurückgibt. Gerade auch unsere Arbeitswelt ist mittlerweile sehr ausdifferenziert. Es gibt eine unendliche Vielzahl von Berufen. Häufig genug kann selbst ein Ehepartner nicht mehr genau erklären, was der andere Partner macht. Das ist eine Herausforderung auch für unser Bildungssystem. Denn wie bilden wir unsere jungen Menschen richtig aus, damit sie Fuß fassen können in der Arbeitswelt?“ Die nächsten Jahre seien davon geprägt, dass Aus- und Weiterbildung zu unserem Alltag selbstverständlich dazugehört. „Wir müssen junge (aber auch ältere) Menschen in die Lage versetzen, sich immer wieder neu orientieren zu können.“

In seinem vierten und letzten Schritt unter dem Stichwort „Economical“ stellte der Studiendirektor heraus, dass gerade in Zeiten des demographischen Wandels die Wirtschaft, auch im kaufmännischen Bereich, bereits jetzt auf der Suche nach qualifizierten Facharbeitern sei. Der Konkurrenzkampf um das immer knapper werdende Potential gut qualifizierter Arbeitskräfte werde immer härter. „Und zu diesem nachgefragten Potential zählen jetzt auch Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen. Sie sind gesucht! Die Wirtschaft zählt auf Sie! Machen Sie mit Ihrem Abschluss etwas daraus“, gab Stefan Jeanneaux-Schlapp den frisch gebackenen „Staatlich geprüften Betriebswirten“ abschließend mit auf den Weg.

Schulleiterin

„Jedes Jahr sind die Abschlussreden sehr ähnlich, eine Begrüßung, ein lateinisches Zitat, ein Rückblick, ein Ausblick, die Gratulation und die Verabschiedung und natürlich viele wohlmeinende Ratschläge. Nach 20 Jahren Abschlussreden dachte ich, es wäre Zeit für etwas Neues, zumal die Anforderungen der Digitalisierung an uns Lehrer vermehrt herangetragen werden, also eine digitale Abschlussrede 4.0.“ Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz begab sich in diesem Jahr auf den Weg die digitale Entwicklung nicht nur ins Zentrum einer Rede zu rücken, sondern sich bei ihrer Abschlussansprache der modernen Technik bewusst zu bedienen, indem sie diese in Form eine Präsentation hielt und mit unterschiedlichen Musikstücken unterlegte. Dabei verzichtete sie nicht darauf, die zentralen inhaltlichen Aspekte – wie eine Danksagung, lateinische Sinnsprüche, gut gemeinte Ratschläge, einen statistischen Überblick sowie einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung – die eine klassische Abschlussrede kennzeichnen, zu berücksichtigen. Jedoch präsentierte die Oberstudiendirektorin die einzelnen Punkte auf ironisch humorvolle Art, indem sie einem ernsthaften Aspekt einen nicht ganz so ernst gemeinten Gegenpart gegenüberstellte. Besonders hob Dr. Ulla Carina Reitz jedoch hervor, mit welcher Anstrengung die Absolventinnen und Absolventen fieberhaft auf diesen Abschlusstag hingearbeitet hätten und unterstrich: „Sie haben Ihren Abschluss in der Tasche. Damit öffnen sich wiederum neue Türen für Sie. Sie haben bewiesen, dass Sie dies besser als jeder andere verstanden haben und verstehen lebenslang zu lernen, sich immer weiter zu bilden. Sie leben bereits ein Lebenskonzept, welches die Volkswirtschaft von uns allen fordert, da wir angeblich alle uralt werden und durch eine lange Lebensarbeitszeit dies finanzieren sollen bzw. müssen. Sie alle, die heute Abend hier verabschiedet werden, haben durchgehalten und Ihren Abschluss redlich verdient.“

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe zeichnete Abteilungsleiter Stefan Jeanneaux-Schlapp gemeinsam mit den drei Klassenlehrern jeweils die besten „Staatlich geprüften Betriebswirte“ jeder Klasse aus und auch für besonderes soziales Engagement gab es noch einen Preis. Mit der Traumnote 1,0 waren Lisa Meusch und Jonas Weber (beide aus der Vollzeitklasse V 17 A) nicht nur die besten Absolventen ihrer Klasse, sondern gleichzeitig auch Jahrgangsbeste. Beinahe ebenso gut schnitten Sabrina Kaschmieder, Julia Kugler und Ariane Schardt aus der Teilzeitklasse T 16 ab, deren Notenschnitt bei 1,1 lag. Elisa Meloni und Luisa-Marie Tica, die beide die Klasse V 17 A besuchten, erreichten ebenso einen Mittelwert von 1,2 wie Alexander Müller als Klassenbester der V 17 B und Nadine Schaffer (ebenfalls Klasse V 17 B) erreichte einen Schnitt von 1,9. Für besonderes soziales Engagement erhielt zudem Tatjana Weil, die Klassensprecherin und „Kümmerin“ (O-Ton der Klassenlehrerin Anke Greilich) der Teilzeitklasse T 16, eine Ehrung.

Studierendensprecher

„Endlich geschafft! Endlich sind wir Betriebswirte, dabei fühlt es sich gar nicht so an.“ Tatjana Weil, die im Namen der Teilzeitstudierenden den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschule für Wirtschaft für die besondere Unterstützung auf dem Weg zum „Staatlich geprüften Betriebswirt“ dankte, konnte es noch gar nicht so richtig glauben. „Ich weiß theoretisch was ein Betriebswirt können muss, kann es praktisch aber noch gar nicht umsetzen. Also frage ich mich unweigerlich ‚Darf ich mich überhaupt Betriebswirtin nennen?‘ – Ja, darf ich und das ist ziemlich geil“, fuhr die Studierendenvertreterin fort und ergänzte: „Unabhängig davon welches Wissen und wieviel davon hier jeder heute Abend rausträgt, haben wir uns auf vielen Ebenen weiterentwickelt. Wir haben uns selbst bewiesen, dass wir belastbar sind, dass wir fleißig sind und dass wir bis an unsere Grenzen und stellenweise auch darüber hinaus gehen – sei es nur die Grenze der Müdigkeit. Wir haben tolle Menschen kennengelernt und Freundschaften geschlossen, die mit diesem Abschluss noch lange nicht enden werden. Jeder für sich hat sich ganz individuell weiterentwickelt, in den letzten dreieinhalb Jahren und durch die letzten dreieinhalb Jahre und wir alle können sehr stolz auf uns sein.“ Ihr besonderer Dank jedoch galt Klassenlehrerin Anke Greilich, die den Studierenden nicht nur als Ansprechpartnerin und Organisatorin zur Seite gestanden habe, sondern auch auf persönlicher Ebene. „Immer wieder hat sie die Gespräche mit uns gesucht und uns zu verstehen gegeben, dass sie überzeugt davon ist, dass wir das alles schaffen können und werden. Vor allem dann, wenn wir selbst an uns gezweifelt haben. Ganz besonders hat sie uns darin bestärkt, die Dinge zu ändern und an den Dingen zu arbeiten, die uns unglücklich machen, egal ob auf schulischer, beruflicher oder auf privater Ebene. Sie war in den letzten dreieinhalb Jahren außerordentlich für uns da und dafür sind wir ihr sehr dankbar“, betonte Tatjana Weil und überreichte Anke Greilich im Namen der Teilzeitklasse T16 ein Abschiedsgeschenk.

 

Im Namen der Vollzeitklassen bedankte sich Jonas Weber bei den Lehrerinnen und Lehrern für die Unterstützung auf dem Weg zum „Staatlich geprüften Betriebswirt“. „Wir haben unseren Abschluss erfolgreich gemeistert und dürfen uns nun ‚Staatlich geprüfte Betriebswirte‘ nennen. Ich möchte euch und uns hierzu ganz herzlich gratulieren! Es liegt eine Zeit hinter uns, die oft mit Entbehrungen und Strapazen verbunden war, eine Zeit, in der wir vor lauter Buchungssätzen, Kennzahlen und Paragraphen sicher mehr als einmal fast verzweifelt wären und uns gefragt haben, wofür wir das eigentlich tun, eine Zeit, in der – ich darf einen unserer Lehrer zitieren – ‚Manch einer es noch geschafft hat, in den Fingerhut voll mit Exkrementen auf einem Sportplatz zu treten‘. Doch es liegt auch eine Zeit hinter uns, in der wir zusammen gereist sind, gefeiert, gelacht und geweint haben, in der wir fürs Leben gelernt haben und in der aus Mitschülern Freunde wurden. Mit dem heutigen Abend werden sich unsere Wege zum größten Teil trennen. Manche werden den akademischen Weg weitergehen und den Bachelor-Abschluss anstreben oder anderweitig weiter studieren. Andere wollen die Karriereleiter erklimmen und im Job durchstarten. Unabhängig davon, welchem Weg ihr auch einschlagt, liegt eine Gesellschaft vor uns, die gleichermaßen unbegrenzte Chancen und Möglichkeiten bietet, als auch erschreckend schnelllebig, beängstigend und unbeständig sein kann.“ Der Mitgründer und langjährige CEO von Apple, Steve Jobs, habe im Jahr 2005 eine Rede an der Standford University gehalten und den damaligen Absolventen einen Wunsch mit auf den Weg gegeben, den auch Jonas Weber für sich und seine Mitstudierenden auf ihrem weiteren Weg sehr passend findet: „‚Stay hungry – stay foolish‘ – auf Deutsch übersetzt – ‚Bleibt hungrig, bleibt albern‘. Auch wenn wir mit der Weiterbildung zum Betriebswirt eine ganze Menge an „Handwerkszeug“ für unser berufliches Handeln erhalten haben, so haben wir bei Weitem noch nicht ausgelernt. Sicher haben viele -und da nehme ich mich nicht aus- nach den letzten Wochen der Prüfungsvorbereitung aktuell keine Lust mehr aufs Lernen. Dennoch ist es unumgänglich, immer wieder und immer weiter zu lernen und ‚hungrig‘ für Neues zu bleiben. Wir leben in einer Gesellschaft, die von einem stetigen Wandel geprägt ist und nur, wenn wir hungrig aufs Leben bleiben, schaffen wir es bei diesem Wandel den Anschluss nicht zu verpassen. Doch was hat all´ dies mit ‚albern sein‘ zu tun?! Es ist meines Erachtens recht einfach erklärt. Wer etwas erreichen und sich von der tristen Masse abheben will, der muss neue Wege gehen. Diese neuen Wege werden jedoch meist von vielen Kritikern und Widersachern belächelt und zum Scheitern verurteilt, sodass sich viele niemals trauen diese Wege zu begehen. Diejenigen jedoch, die so albern und verrückt sind und den Mut haben, ihren Visionen Taten folgen zu lassen, werden zwar unter Umständen scheitern, sie können aber auch diejenigen sein, die etwas erreichen und in Erinnerung bleiben werden. Also, lasst uns hungrig und albern bleiben – in jeglicher Hinsicht!“, betonte der Studierende abschließend. Ein besonderes Dankeschön erhielt Klassenlehrer Thomas Kramer, der „als charmant chaotischer Häuptling“ zu jeder Zeit den Studierenden zur Seite gestanden habe, und dem ein Präsentkorb überreicht wurde.

Passend zum festlichen Ambiente der Veranstaltung war der gelungene musikalische Auftritt von Louis Müller, einem Schüler der Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums der WKS, der das Publikum mit Gitarre und Gesang begeisterte.

 

Ihre Urkunde als Staatlich geprüfte Betriebswirte erhielten:

Fachschule für Betriebswirtschaft in Teilzeitform FA T 16 (Klassenlehrerin: Anke Greilich): Jessica Auth (Solms – Oberbiel), Toni Beck (Limburg), Jasmin Feuerstein (Selters – Haintchen), Nico Fleißner (Weinbach – Edelsberg), Kathrin Gunnemann (Birlenbach), Philippe Hofmann (Waldsolms – Brandoberndorf), Denny Illion (Elz), Sabrina Kaschmieder (Bad Camberg – Erbach), Lydia Knapp (Schmitten), Laura Kopp (Hergenroth), Julia Kugler (Waldbrunn – Lahr), Markus Lochki (Weilburg), Emine Özaslan (Wiesbaden), Ariane Schardt (Waldbrunn – Lahr), Jan Schinzel (Weinbach), Elena Schneider (Runkel – Dehrn), Robin Steffen (Hadamar), Anastasia Titarenko (Weilburg – Ahausen), Dominik Weber (Weilburg), Tatjana Weil (Greifenstein – Beilstein) und Linda Winkler (Hambach).

Fachschule für Betriebswirtschaft in Vollzeitform FA V 17 A (Klassenlehrer: Thomas Kramer): Farhan Amin (Elz), Isabell Grünweller (Oberrod), Fabian Hebgen (Marienrachdorf), Tobias Löw (Bad Camberg – Würges), Elisa Meloni (Flacht), Lisa Meusch (Dornburg – Frickhofen), Florian Moos (Weilmünster – Aulenhausen), Rachel Müller (Salz), Manuela Perner (Weinbach), Serkan Saygin (Limburg a. d. Lahn), Patrick Schäfer (Hadamar -Steinbach), Stephanie Schmidt (Elsoff), Jannick Schneider (Merenberg – Barig-Selbenhausen), Jan Schuldheis (Ebertshausen), Darlene Schwieger (Marienrachdorf), Arnold Stoll (Elz), Luisa-Marie Tica (Brechen – Niederbrechen), Jonas Weber (Weinbach -Gräveneck), Patrick Wußler (Waldbrunn – Hausen) und Jerome Zey (Dornburg – Dorndorf).

Fachschule für Betriebswirtschaft in Vollzeitform FA V 17 B (Klassenlehrer: Thomas Magyar): Larissa Brand (Bad Camberg), Jenny Kreischer (Rennerod), Alexander Müller (Limburg a. d. Lahn), Fatlind Pajaziti (Bad Marienberg), Nadine Schaffer (Bad Camberg), Daniela Schmidt (Waldsolms – Hasselborn), Gurlal Singh (Höhn) und Thomas Wulff (Schöffengrund – Schwalbach).

 

Drei Jahre Ausbildung sind schon vorüber

An der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg wurden 14 Verwaltungsfachangestellte die Abschlusszeugnisse überreicht, die damit ihre duale Ausbildung abschlossen, die sie vor drei Jahren am 1. August 2016 begonnen hatten.

Duales Ausbildungssystem

Das duale Ausbildungssystem beinhaltet außer der Arbeit in der Verwaltung auch den Besuch der Berufsschule. Diese findet für die angehenden Verwaltungsfachangestellten an der Wilhelm-Knapp-Schule und am Hessischen Verwaltungsschulverband in Wiesbaden statt. Nachdem die Auszubildenden im Februar 2018 eine hervorragende Zwischenprüfung absolvierten, bestanden sie in diesem Jahr erfolgreich die schriftliche und mündliche Abschlussprüfung. Damit ist nach drei Jahren anstrengender Ausbildungszeit nun ein Lebensabschnitt vorüber, der Erinnerungen an viele schöne Momente, aber auch an manche Herausforderungen beinhaltet.

Im Laufe der drei Jahre ihrer Ausbildung lernten die angehenden Verwaltungsfachangestellten in verschiedenen Verwaltungen die unterschiedlichsten Abteilungen kennen. Je nach Behörde wurden sie beispielsweise im Ordnungsamt, im Bauamt, im Bürgerbüro, in der Schulverwaltung oder in der Polizeiverwaltung eingesetzt. Sie lernten dabei unter anderem, die Bürgeranfragen und Bürgeranliegen gewissenhaft und kompetent zu bearbeiten und den Bürgern eine verlässliche Stütze zu bieten. Dabei konnten sie sich einen guten Überblick über den Arbeitsalltag und die verschiedenen Aufgaben im Verwaltungsbereich verschaffen. In dieser Zeit erkannten sie auch wie spannend, interessant und abwechslungsreich die klischeehaft eher monotone Arbeit in der Verwaltung sich heute darstellt.

Durch ihre Ausbildung zur oder zum Verwaltungsfachangestellten haben die 14 Auszubildenden sich einen soliden Grundbaustein für ihre weitere berufliche Zukunft erarbeitet.

Klassenlehrerin Marianne Diehl, die den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussurkunden überreichte, freute sich über das überaus erfolgreiche Abschneiden des Jahrgangs. Ebenfalls zu den Gratulanten zählten Holger Schmidt, der stellvertretende Schulleiter der WKS, der die frisch gebackenen Verwaltungsfachangestellten auch selbst unterrichtete, und Pia Stöckl, die Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung des Landkreises Limburg-Weilburg.

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe überreichte Marianne Diehl den drei Jahrgangsbesten noch ein Buchgeschenk als Anerkennung ihrer besonderen Leistungen: Elena Hambach und Elena Stolz schlossen ihre Ausbildung mit dem hervorragenden Ergebnis von 1,2 ab. Direkt dahinter folgt Alisea Dienst, deren Durchschnittsnote bei 1,3 liegt. Alle drei ausgezeichneten Verwaltungsfachangestellten absolvierten ihre Ausbildung bei der Stadt Limburg.

Klasse XW 12 Verwaltungsfachangestellte mit Angabe der Wohnorte und Arbeitgeber (Klassenlehrerin Marianne Diehl): Sebastian Berninger, Selters – Eisenbach (Gemeinde Selters/Taunus.), Sophie Margareta Catta, Elsoff (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg), Alisea Dienst, Weilmünster (Stadt Limburg), Mariska Isabell Fehler, Runkel – Hofen (Stadt Runkel), Daniel Grams, Bad Camberg (Staatliches Schulamt Weilburg), Elena Hambach, Brechen – Niederbrechen (Stadt Limburg), Maximilian Hintschitz, Runkel (Stadt Runkel), Stephan Hüchtker, Laubach (Staatliches Schulamt Weilburg), Tatjana Kraus Limburg – Linter (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg), Larissa Scheiwein, Villmar (Stadt Runkel), Chiara-Celine Schmitt, Leun – Biskirchen (Gemeinde Brechen), Franziska Schneider, Ehringshausen – Greifenthal (Staatliches Schulamt Weilburg), Elena Stolz, Aarbergen – Hausen über Aar (Stadt Limburg) und Daniel Alexander Wild, Dornburg – Langendernbach  (Gemeinde Dornburg).

 

55 Fachoberschüler erlangten an der Knapp-Schule die Fachhochschulreife

Marvin Geis mit einem Durchschnitt von 1,1 Jahrgangsbester

Absolventen

55 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule (FOS), Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung, haben an der #Wilhelm-Knapp-Schule (#WKS) Weilburg die #Fachhochschulreife erlangt und damit die #Studierfähigkeit erworben. Die zu Recht stolzen Schülerinnen und Schüler wurden im Beisein ihrer Lehrkräfte, Eltern, Verwandten und Freunde feierlich verabschiedet. In der herrlich geschmückten Aula der WKS konnten sie die Abschlusszeugnisse aus den Händen ihrer Klassenleiter Doreen Große-Riedel, Aron Soßna und Hauke Alexander Zanner in Empfang nehmen.

Fachabiturprüfungen

„Ich freue mich über 55 bestandene Fachabiturprüfungen, ich schaue gerne in 55 stolze und erleichterte Gesichter.“ Doreen Große-Riedel, die nicht nur als Klassenlehrerin eine der drei Abschlusskassen unterrichtete, sondern auch in ihrer Funktion als Abteilungsleiterin insgesamt für die Fachoberschule verantwortlich ist, blickte voller Stolz auf das erfolgreiche Abschneiden der Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abschlussjahrgangs. Mit Recht dürften die jungen Menschen stolz auf ihren Erfolg sein, der ihnen die Möglichkeit bietet, an jeder deutschen Fachhochschule und einigen Universitäten zu studieren, ein duales Studium zu beginnen oder eine Berufsausbildung zu absolvieren. Im Vorfeld habe sie sich Gedanken gemacht, welches Thema sie ins Zentrum ihrer Ansprache rückten sollte, berichtete Doreen Große-Riedel. Zum Glück sei ihr der Wissensdurst ihrer kleinen Tochter zu Hilfe geeilt, der ein unerschöpflicher Quell der Inspiration sei, denn diese wollte beispielsweise wissen, was ein Abschluss ist, warum die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis bekommen oder warum sie mit einer Feier verabschiedet werden. Auf diesen Aspekt ging die Abteilungsleiterin in ihrer Ansprache besonders ein. Menschen seien im Grunde „Klammeraffen“, die sich in ihrem gewohnten Umfeld sicher und geborgen fühlen, erläuterte die Studiendirektorin und ergänzte, dass das „Loslassen“ psychologisch gesehen unserer Natur widersprechen würde. „Daher rühren auch solche Rituale wie Abschiedsfeiern vor einer langen Reise oder die Kneipentour bei einem Jungesellinnen Abschied. So versichern wir uns der Unterstützung unserer Familien oder Freunde. So zelebrieren wir auch heute Nachmittag so ein Ritual – ein freiwillig gewählter Abschied, herbei gesehnt und bei dem einen oder anderen auch bis zuletzt gezittert. Wir feiern euer Fachabitur. Mit gutem Gewissen überreichen wir euch eure Zeugnisse, entlassen euch in die Welt und versichern euch auch danach unserer Unterstützung, wenn ihr sie benötigt.“ Hermann Hesse habe wohl recht, wenn er den Zauber heraufbeschwört, der jedem Anfang innewohnt, der natürlich auch immer ein Ende in sich birgt, fügte Doreen Große-Riedel ergänzend an. Abschließend bedankte sich die Abteilungsleiterin bei ihren Klassenlehrerkollegen Aron Soßna und Hauke Alexander Zanner sowie bei allen in der FOS unterrichtenden Lehrkräften. Ein besonderer Dank galt Jürgen Kater, der ihr als Koordinator der Fachoberschule in diesem stressigen Jahr vielfach den Rücken frei gehalten habe.

Digitalpakt

In Zeiten des Digitalpakts und einer immer schneller voranschreitenden Technologie präsentierte Schulleiterin Dr. Ulla Carina in diesem Jahr eine digitale „Multimedia-Abschlussrede 4.0“. Begrüßung, Anlassbeschreibung, ein lateinischer Sinnspruch, Gratulation, die Jahrgangsstatistik, die gesellschaftliche Perspektive, eine Würdigung des Engagements der Absolventinnen und Absolventen, ein Ausblick auf die Zukunft sowie ein abschließender Gruß – alles, was eine würdige Abschlussrede auszeichnet, war in der Ansprache enthalten und wurde Punkt für Punkt aufgegriffen, jedoch die Präsentation erfolgte in einer besonderen Form. Mit Unterstützung eines Beamers und unterlegten Musikeinspielungen sprach die Oberstudiendirektorin die einzelnen Themenschwerpunkte an und visualisierte sie. „In der Schule geht es um mehr als nur Lehrpläne. Mit Eurem Engagement in vielen anderen Bereichen habt Ihr bewiesen, dass Ihr Euch zu ernst zu nehmenden Persönlichkeiten entwickelt habt“, hob Dr. Ulla Carina Reitz dabei hervor und ergänzte: „Für Euch beginnt nun der Ernst des Lebens, bald werdet Ihr Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Doch keine Bange: Ich sehe Euch dafür bestens gerüstet und freue mich darauf, Euch in einem anderen Kontext wieder über den Weg zu laufen.“

Zeugnisse

Nach Ausgabe der Abschlusszeugnisse zeichneten Abteilungsleiterin Doreen Große-Riedel und die Klassenlehrer noch die Klassenbesten bzw. die vier Schülerinnen und Schüler mit Buchgeschenken aus, die beim Notendurchschnitt eine Eins vor dem Komma erreicht haben. Mit dem sagenhaften Schnitt von 1,1 war Marvin Geis nicht nur erfolgreichster Schüler der Klasse FOS 12 C, sondern gleichzeitig auch Jahrgangsbester. Fast ebenso gut ist seine Klassenkameradin Lisa-Marie Sgorzelski (FOS 12 C), deren Notendurchschnitt bei 1,2 liegt und die die beste Wirtschaftslehreleistung erbrachte. Erfolgreichste Schülerin der Klasse FOS 12 A war Lina Marie Drommershausen mit einem Mittelwert von 1,5 und Franziska Schneider erreichte als beste Schülerin der Klasse FOS 12 B einen Notenschnitt von 1,7. Eine Sonderauszeichnung für soziales Engagement erhielt Ida Lütticke, die bei der DLRG Wolfenhausen aktiv ist.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Louis Müller (Gitarre und Gesang), einem Schüler der Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums, der zusammen mit WKS-Lehrer Patrik Schneider (Gitarre) ein Duo bildete.

 

Liste der erfolgreichen Fachabiturienten 2019

Klasse FOS 12 A Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrerin Doreen Große-Riedel): Roula Blitschen (Weilburg-Ahausen), Marina Celic (Weilmünster-Dietenhausen), Lina Marie Drommershausen (Mengerskirchen-Waldernbach), David Dukelski (Villmar-Seelbach), Nicolas Fritsche (Grävenwiesbach), Justin Kainz (Weilmünster), Julius Keiner (Weilburg-Ahausen), Chantal Keller (Weilburg-Drommershausen), Angelika Klaus (Weilburg), Ida Lütticke (Weilmünster-Wolfenhausen), Sara Mika (Merenberg), Okan Özdemir (Weilmünster), Michelle Raubach (Braunfels), Mascha Schmidt (Weilburg-Hirschhausen), Laura Spies (Weilburg-Kirschhofen), Sven Störk (Leun-Biskirchen) und Svenja Wolf (Mengerskirchen-Winkels).

Klasse FOS 12 B Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrer Aron Soßna): Hatun Bayram (Löhnberg), Luisa Dick (Weilmünster-Wolfenhausen), Natalie Dobbert (Weilmünster), Tina Dubs (Solms-Oberndorf), Bianca Victoria Eggerstedt (Weilmünster-Möttau), Samuel Elias Folberth (Merenberg-Barig-Selbenhausen), Christopher Peter Gran (Löhnberg-Niedershausen), Mara Sophie Haase (Weilrod-Winden), Lea Hlapovic (Weilburg), Merve Karakaya (Weinbach), Sabrina Kindler (Weilmünster), Robert Schiller (Weilburg), Sabrina Schiller (Weilburg), Franziska Schneider (Runkel-Eschenau), Corinna Störk (Leun-Biskirchen), Shari Yonca Yilmaz (Weilburg-Kubach) und Norman Zimmermann (Mengerskirchen).

Klasse FOS 12 C Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrer Hauke Alexander Zanner): Mearig Amaha (Weilburg), Adriana Czerwionka (Weilburg-Gaudernbach), Gustavo Dias Carvalho (Löhnberg), Jonas Noah Föhner (Mengerskirchen-Probbach), Nina Gath (Weilburg), Marvin Geis (Beselich-Obertiefenbach), Nina Hagenbach (Weilburg), Tony Otschipka (Weilburg), Pierre Pauly (Weilburg-Odersbach), Daniel Peter (Greifenstein-Allendorf), Nathalie Radojevic (Weilburg), Leon Seitz (Mengerskirchen), Lisa-Marie Sgorzelski (Weilburg-Gaudernbach), Steven Todorov (Weilburg) und Simon Tobias Wieczorek (Braunfels).

 

Feierliche Verabschiedung von Schülern der Höheren Handelsschule, der Berufsfachschule und der berufsvorbereitenden Bildungsgänge an der WKS

Klassenbeste von den Klassenlehrern mit Büchern geehrt

Nach zweijähriger Berufsfachschulzeit (BFS) oder einem Jahr in der Höheren Handelsschule (HH) sowie den berufsvorbereitenden Bildungsgängen BBGV (Berufliche Bildungsgänge Vorbereitung) und PuSch B (Praxis und Schule) wurden die Schülerinnen und Schüler dieser Schulformen in einer feierlichen Zeremonie an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg gemeinsam verabschiedet. Weiterlesen

Abiturienten der WKS in feierlichem Rahmen verabschiedet

„Es freut mich sagen zu dürfen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn dieses Jahres ihre Anmeldungen für ihre schriftlichen und mündlichen Prüfungen abgebeben haben, heute hier ihr Abiturzeugnis erhalten. Das freut mich insbesondere, da ich die Abteilung erst Anfang dieses Jahres in Vertretung für den erkranken – und Gottseidank wieder genesenen – Abteilungsleiter Jürgen Merta übernommen habe.“ Doreen Große-Riedel, die kommissarische Abteilungsleiterin des beruflichen Gymnasiums (BG) der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg, blickte voller Freude auf das erfolgreiche Abschneiden des diesjährigen Abiturientenjahrgangs. Die Absolventinnen und Absolventen des beruflichen Gymnasiums mit den Fachrichtungen Wirtschaft und Umwelttechnik könnten stolz auf das ihre Leistungen und das Erreichte sein, sechsmal stehe eine Eins vor dem Komma, betonte die Studiendirektorin und stellte insbesondere die Leistungen von Nadja Müller (Schwerpunkt Wirtschaft) und Swana Rosbach (Schwerpunkt Umwelt) heraus, die beide mit einer Durchschnittsnote von 1,4 als Jahrgangsbeste abschnitten.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, Doreen Große-Riedel stellte Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes ins Zentrum ihrer Abschlussrede. Dies jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger als glühende Ansprache über Feminismus oder das Bedauern darüber, dass Frauen heutzutage immer noch über „Gleichstellung“ oder „Gleiche Löhne und Gehälter für gleiche Arbeit“ bzw. über „Quotenregelungen“ streiten müssen, sondern eher im Hinblick darauf, dass ein gleichberechtigtes Miteinander zur Selbstverständlichkeit wird, ohne dass dies noch in besonderem Maße betont werden muss. Mit einem Zitat aus einem Song der „Ärzte“ beendete Doreen Große-Riedel ihre Ansprache: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wäre nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“ und schloss mit den Worten: „Machen Sie gemeinsam mit uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser!“

Digitalisierung

In einer Zeit, in der Computer, Smartphones und das Internet immer mehr ins Zentrum unseres Lebens rücken und das Wort „#Digitalisierung“ in aller Munde ist, stellte auch Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz die modernen Medien in den Blickpunkt und präsentierte eine „digitale Abschlussrede 4.0“. Mit einer Bildschirmpräsentation, unterlegt von verschiedenen Musikstücken und sogenannten „Slidern“ (sich veränderten Bildern oder Textpassagen), sprach die Oberstudiendirektorin zahlreiche Punkte an, die – nach allgemeiner Erwartungshaltung – Bestandteil einer Abschlussrede sein sollten. So ließ sie, nach einer Anlassbeschreibung, unter anderem verschiedene Stationen einer Schullaufbahn Revue passieren, zitierte lateinische Philosophen, stellte eine Jahresstatistik vor und wagte einen Ausblick auf die zukünftigen Perspektiven und Aufgaben, die jetzt auf die Abiturientinnen und Abiturienten warten, wobei sie immer eine ernste Aussage einer humorvollen Passage, die mit einem Augenzwinkern zu verstehen war, gegenüberstellte.

So stellte Dr. Ulla Carina Reitz im Zusammenhang mit dem lateinischen Zitat „Non scholae, sed vitae discimus“ (Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben.) von Seneca fest, dass es nun losgehen könne, mit dem Leben jenseits des Schulhofs und ergänzte, dass es jedoch viele Schülerinnen und Schüler mehr mit dem Spruch „Mens sana in Bacardi Soda“ gehalten hätten, nach dem Motto: „Wir feiern jetzt in unser Erwachsenenleben rein. Prost!“ Als Schulleiterin frage sie sich immer wieder in welche Welt wird ein Abschlussjahrgang entlassen? „Vieles ist im Umbruch, die Zeiten erscheinen unsicher. Doch ist mir um Euch nicht bange, liebe Abiturienten, ich bin sicher, dass Ihr mit jeder neuen Herausforderung verantwortungsvoll umgehen werdet“, gab die Oberstudiendirektorin den Abiturientinnen und Abiturienten abschließend mit auf den Weg.

Dankesrede der Schülerinnen und Schüler

Die Dankesrede der Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des anschließenden Abiturballs im Bürgerhaus von Waldhausen gehalten wurde, hatte Darron Städtgen formuliert. Rückblickend zeigte er darin mit humorvollem Unterton zentrale Stationen der dreijährigen Oberstufenlaufbahn im beruflichen Gymnasium der WKS auf. Die Zeit sei – wie es BG-Koordinator Alexander Neuhoff bei der Schüleraufnahme angekündigt hatte – rasend schnell vergangen und spätestens nach der Abschlussklassenfahrt wäre es dann Schlag auf Schlag gegangen. „Schon saßen wir erst vor einem Stapel Lernzettel, dann vor einem Stapel Abiturprüfungen. Die Noten der Prüfungen folgten und aus schriftlich wurde mündlich, lediglich unterbrochen von äußerst unpassenden Schuloutfits, unruhigem Nichtstun und einem natürlich sehr ruhigen, geordneten und anti-alkoholischen Abistreich.“ Doch jetzt seien alle stolz auf das Erreichte, das nun gefeiert werden solle. „Und dass es überhaupt etwas zu feiern gibt, verdanken wir nicht nur uns selbst, sondern besonders der hervorragenden Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer, die, wenn man so zurückblickt, eigentlich kaum Wertschätzung für ihre Arbeit von uns erhalten haben. Das wollen wir nun nachholen und uns herzlich für alles bedanken“, stellte Darron Städtgen heraus und richtete seinen Dank auch an die Familien für deren Unterstützung, um abschließend anzufügen: „Aber auch wir sollten und können stolz auf unsere eigene Arbeit sein, deswegen auch ein herzliches Danke an unsere Gehirne, die uns schlussendlich doch nicht immer im Stich gelassen haben.“

Abiturball

Doch bevor auf dem Abiturball, durch dessen abwechslungsreiches Programm Muhammed Altuntas und Cüneyt Cakmak wortgewandt führten, fröhlich gefeiert wurde, empfingen die Schülerinnen und Schüler im Beisein ihrer Lehrer, Eltern, Verwandten und Freunde in der Aula der WKS aus den Händen von Abteilungsleiterin Doreen Große-Riedel und ihren Tutoren die Abiturzeugnisse. Hierfür bildete nicht nur die festlich geschmückte Schulaula einen würdigen Rahmen, sondern auch die musikalische Umrahmung durch die beiden Lehrkräfte Tobias Krug (Gesang) und Patrik Schneider (Gitarre).

Abiturzeugnisse

Nach Ausgabe der Abiturzeugnisse wurden noch die erfolgreichsten Absolventinnen und Absolventen durch die Abteilungsleiterin, die Tutoren und Fachrepräsentanten ausgezeichnet, die ihnen Präsente überreichten. Zunächst erfolgte die Ehrung der beiden Jahrgangsbesten Nadja Müller und Swana Rosbach mit ihrem Notendurchschnitt von 1,4. Sophie Schachten erhielt den Englisch-Preis für ihre 15 Punkte im Leistungskurs und Darron Städtgen, der die schriftliche Deutsch-Prüfung mit 15 Punkten abgeschlossen hatte, bekam eine Auszeichnung für besondere Leistungen im Fach Deutsch. Piet Hochheim wurde für das beste Mathematikabitur mit dem DMV Preis der „Deutschen Mathematiker Vereinigung“, der gleichzeitig mit einer einjährigen Mitgliedschaft in dem Mathematikverein verbunden ist, belohnt und Swana Rosbach stach neben ihrer glänzenden Gesamtleistung noch einmal im Fach Chemie heraus und erhielt hierfür eine Auszeichnung. Zudem wurde Niklas-Laurent Gröschel für seine ehrenamtliche Tätigkeit bei der DLRG Wolfenhausen belohnt. Eine Sonderehrung wurde auch Mubashir Ahmed zuteil, der erst seit wenigen Jahren als Flüchtling ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Deutschland kam und sich mit viel Engagement und Fleiß in der gymnasialen Oberstufe bewährt hat und dadurch das Abitur erreichte.

 

Abiturienten 2019:

BG 13 A LK Deutsch (Tutorin Johanna Keller): Sabrina Adler (Mengerskirchen – Winkels), Fatima Alzoubedi (Weilburg – Kubach), Janina Beck (Merenberg – Barig-Selbenhausen), Kassandra Dechert (Löhnberg – Niedershausen), Stefanie Deck (Merenberg), Ezgi Hafize Erdogan (Löhnberg), Laura Jung (Weilmüster – Langenbach), Liana Mauch (Mengerskirchen), Nadja Müller (Merenberg – Barig-Selbenhausen), Lara Ritz (Usingen – Kransberg) und Carina Wibe (Mengerskirchen – Winkels).

BG 13 B LK Deutsch (Tutorin Silvia Henn-Söhngen): Jessica Dammer (Mengerskirchen), Lasse Fohrst (Weilburg – Hasselbach), Maria Gitner (Merenberg), Saskia Hahn (Merenberg), Noah Hartl (Weilburg), Hanna Ketter (Weinbach), Julia Künstler (Merenberg), Natascha Loos (Weilmünster), Leon Ludwig (Weinbach – Edelsberg), Katherine Mosquera Schwan (Weilburg), Liviana Rathai (Merenberg), Swana Rosbach (Villmar), Max Smolka (Weinbach) und Darron Städtgen (Weinbach).

BG 13 C LK Englisch (Tutorin Carola Lyndian): Mubashir Ahmed (Weilburg), Muhammed Altuntas (Weilburg), Leon Beer (Selters – Münster), Cüneyit Cakmak (Weilburg), Michelle Endres (Merenberg), Max Hugo Friedrich (Villmar – Aumenau), Sebastian Harpain (Weilmünster), Marius John (Solms), Jennifer Malzon (Mengerskirchen), Ruben Meißner (Löhnberg – Niedershausen), Julia Priebe (Löhnberg), Daniela Runge (Weilburg), Sophie Schachten (Butzbach), Kim Lura Schneider (Weilburg – Hirschhausen) und Lucas Jan Widmaier (Mengerskirchen).

BG 13 D LK Mathematik (Tutorin Kristin Weller): Thies Boger (Weilmünster), Robin Ebert (Weilmünster), Fabian Gerhardt (Mengerskirchen), Niklas-Laurent Gröschel (Weilmünster – Wolfenhausen), Piet Hochheim (Weilmünster – Wolfenhausen), Selina Husch (Runkel – Wirbelau), John Mogk (Weilburg – Gaudernbach), Joel Quast (Mengerskirchen – Winkels), Jannik Reis (Löhnberg – Niedershausen) und Pia Stuckmann (Weinbach – Elkerhausen).