Stefan Jeanneaux-Schlapp als neuer Schulleiter der WKS ins Amt eingeführt

Stefan Jeanneaux-Schlapp ist der neue Schulleiter der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg. Im Rahmen einer Gesamtkonferenz wurde er durch Theresa Rohde vom Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg in sein Amt eingeführt und tritt damit die Nachfolge von Dr. Ulla Carina Reitz an, die mit Ablauf des ersten Schulhalbjahres in den Ruhestand versetzt wurde.

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Schulleitung

Stellvertreter tritt die Nachfolge von Dr. Ulla Carina Reitz an

Stefan Jeanneaux-Schlapp ist der neue Schulleiter der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg. Im Rahmen einer Gesamtkonferenz wurde er durch Theresa Rohde vom Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg in sein Amt eingeführt und tritt damit die Nachfolge von Dr. Ulla Carina Reitz an, die mit Ablauf des ersten Schulhalbjahres in den Ruhestand versetzt wurde.

In einer sehr persönlichen und unterhaltsamen Rede führte Theresa Rohde, die früher selbst an der WKS unterrichtete und Stefan Jeanneaux-Schlapp schon lange aus gemeinsamen Unterrichtstagen kennt, den neuen „Chef“ in seine Leitungsfunktion ein und zeigte sich besonders erfreut, dass diese Ernennung ausgerechnet an dessen Geburtstag stattfand. „Es ist mir eine große Freude und auch eine besondere Ehre zugleich, heute einen neuen Schulleiter in sein Amt einzuführen. Die Wilhelm-Knapp-Schule hat eine lange Tradition als leistungsstarke, innovative und lebendige berufliche Schule. Eine solche Schule braucht eine Leitung, die fachlich kompetent, organisatorisch stark und menschlich verlässlich ist“, betonte die Schulamtsvertreterin und zeigte sich überzeugt davon, dass mit Stefan Jeanneaux-Schlapp genau die richtige Persönlichkeit für diesen wichtigen Posten gefunden sei.

Mit humorvollen Anmerkungen versehen, zeigte Theresa Rohde noch einmal den beruflichen Werdegang von Stefan Jeanneaux-Schlapp auf. Nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik in Mainz folgte am 7. Oktober 1998 das zweite Staatsexamen – „ein Meilenstein, der den Start in den Schuldienst markierte“, meinte die Schulrätin. Mit den Beförderungen zum Beamten auf Probe im Jahr 2001 sowie 2004 zum Beamten auf Lebenszeit und schließlich zum Oberstudienrat setzte sich sein beruflicher Aufstieg kontinuierlich fort.

„Doch wer Herrn Schlapp kennt, der weiß: Es sind nicht die Titel, die ihn auszeichnen – sondern die Haltung und das Engagement, die hinter seinem Wirken stehen“, unterstrich Theresa Rohde. Bereits sehr früh habe sich der Pädagoge einen Namen im Bereich der schulischen Digitalisierung gemacht – „lange, bevor diese ein selbstverständlicher Bestandteil des Arbeitsalltags wurde“. Als IT-Beauftragter in den Jahren 2005 und 2006 habe Stefan Jeanneaux-Schlapp maßgeblich dazu beigetragen, Strukturen aufzubauen, die die WKS bis heute tragen.

Seine Mitarbeit zur Digitalisierung im Hessischen Kultusministerium 2007 zeigt, wie selbstverständlich Stefan Jeanneaux-Schlapp bereit sei, über den Tellerrand einer einzelnen Schule hinauszudenken und Entwicklungen auf Landesebene mitzugestalten. Ebenso dokumentiere die Übernahme des Amtes eines Abteilungsleiters an der WKS 2007 und die damit verbundene Beförderung zum Studiendirektor sein organisatorisches Talent und sein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.

Besonders aufschlussreich für sein berufliches Profil seien die Bewertungen, die Stefan Jeanneaux-Schlapp im Laufe der Jahre erhalten hat. In seinem Bewährungsbericht, den der damalige Schulleiter Ottmar Seibold im Jahr 2006 verfasste, heißt es, er sei ein Kollege, „der mit außerordentlichem Engagement die Unterstützungsaufgaben im Bereich Datenverarbeitung übernimmt, der Stundenplanerstellung und die Pflege des Systems ‚daVinci‘ zuverlässig beherrscht und somit als kompetentester Ansprechpartner der Schulleitung bei der elektronischen Zeugniserstellung“ gelte. Weiterhin schließe er alle Vorhaben erfolgreich ab, handle „umsichtig, ausgleichend und zielgerichtet“ und zeige ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl. Besonders hervorgehoben wird auch seine langjährige Tätigkeit als Schulbuchautor. Der Bericht spricht von einem „leistungsfähigen und überdurchschnittlich engagierten jungen Kollegen“.

Im Würdigungsbericht aus dem Jahr 2008 werden diese Einschätzungen noch erweitert. So werden Stefan Jeanneaux-Schlapp hervorragende Organisationsfähigkeiten, eine ausgeprägte fachliche, pädagogische und mediale Kompetenz, große Klarheit, Transparenz und Professionalität in seiner Rolle, ein außergewöhnlich hoher Fortbildungswillen und eine bemerkenswerte Führungsstärke bescheinigt, wobei sein Umgang mit Menschen eine besondere Würdigung erfährt: Er verfüge über ein hohes Einfühlungsvermögen, wertschätzende Kommunikation und die Fähigkeit, Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, Neues zu wagen. „Eine solche soziale Kompetenz ist für eine Schulleitung nicht nur förderlich – sie ist unverzichtbar“, heißt es in der Stellungnahme.

Stefan Jeanneaux-Schlapp vereine zwei entscheidende Seiten einer modernen Schulleitung, bemerkte Theresa Rohde: Einerseits „Organisationsstärke und Struktur – mit hoher Expertise im Projektmanagement, in Personalführung, Budgetierung und Schulverwaltung“ und auf der anderen Seite „menschliche und ethische Integrität – Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Entscheidungen transparent und nachvollziehbar zu treffen“.

Seit dem 25. Oktober 2022 ist Stefan Jeanneaux-Schlapp stellvertretender Schulleiter der WKS und hat gezeigt, „dass er nicht nur führt, sondern im besten Sinne gestaltet: zukunftsgewandt, offen und stets mit Blick auf das Wohl der gesamten Schulgemeinde“, führte die Schulrätin weiter aus und richtete den Blick nach vorn: „Mit der heutigen Amtseinführung zeichnet sich ein klarer Weg für die Wilhelm-Knapp-Schule ab: eine Schule, die Tradition achtet und Zukunft gestaltet, eine Schule, die Digitalisierung ernst nimmt, pädagogische Qualität lebt und Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg kompetent begleitet, eine Schule, die von einem Schulleiter geführt wird, der Kraft, Klarheit und Herz vereint.“

Nach der Ernennung zum Schulleiter gab Theresa Rohde Stefan Jeanneaux-Schlapp noch symbolisch – verbunden mit einem Augenzwinkern – ein wenig „Rüstzeug“ mit auf den Weg, das ihn bei der Bewältigung seiner neuen Aufgabe unterstützen soll. Wichtig seien: „Gutes Schuhwerk“, um weiterhin neue Wege zu beschreiten, ein „offenes Ohr“ für einen guten Austausch innerhalb der Schulgemeinde, eine „Sanduhr“ als Symbol dafür sich Zeit für die Anliegen der Schulgemeinde zu nehmen, ein „Fernglas“, um Weitblick zu erhalten und Visionen für die Schule zu entwickeln und „Süßes“ als Trostpflaster und Nervennahrung, wenn es mal besonders dick kommt.

Am Ende schloss Theres Rohde ihre Ernennungsansprache mit einem alten Sprichwort aus dem Westerwald ab: „Schau dankbar rückwärts, geh mutig vorwärts und blicke stets gläubig aufwärts! Gott walt´s!“

 

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