Rosina ist unser vierpfotiges Teammitglied der WKS — ein Zwergpudel mit großem Herz, der das Schulklima verbessert, Empathie fördert und ganz nebenbei für Oxytocin-Ausschüttung sorgt.

Rosina entstammt einer VDH-zertifizierten Zucht in Sonsbeck, Nordrhein-Westfalen, die für besonders strenge Tierschutzkritierien steht. Sie hat sechs Wurfgeschwister, die alle in liebevolle Haushalte in ganz Deutschland vermittelt wurden.
Ihre ersten Lebensmonate verbrachte sie in einer ruhigen, strukturierten und liebevollen Umgebung. Mit Geduld wurde sie an Alltagsgeräusche, verschiedene Umwelteinflüsse und typische Haushaltssituationen gewöhnt.
Diese frühe, positive Prägung macht Rosina zu einer ausgeglichenen und stressresistenten Hündin — eine ideale Grundlage für ihren Einsatz im Schulbetrieb.

Freundlich, aufgeschlossen und gelassen im Kontakt mit anderen Hunden und Menschen.
Hohes Maß an Nervenstärke im Umgang mit Kindern — ruhiges Verhalten auch in lebhaften Situationen.
Ausgeprägt menschenbezogen — sucht aktiv Nähe und körperlichen Kontakt zu Bezugspersonen.
Genießt neben Zuwendung auch ruhige Rückzugsorte. Eine gesunde Balance aus Bindung und Selbstständigkeit.
Lebensfroh und neugierig — geht offen auf neue Situationen und unbekannte Menschen zu.
Wie Pudel oft als „Katze unter den Hunden" beschrieben: anhänglich und beobachtend zugleich.
Rosina ist weit mehr als ein niedlicher Gast im Klassenzimmer. Als Schulhund übernimmt sie eine aktive pädagogische Rolle — und bringt dabei ganz natürlich Dinge mit, die im Unterricht oft schwer zu vermitteln sind.

Rosinas Anwesenheit schafft eine entspannte Atmosphäre, in der Vertrauen leichter wächst.
Sie hilft Schülerinnen und Schülern, eigene Ängste zu erkennen und Schritt für Schritt zu überwinden.
Der Umgang mit ihr fördert Eigenverantwortung und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Der verantwortungsvolle Umgang mit einem Tier fördert natürlich das Akzeptieren von Regeln.
Gemeinsame Aufgaben rund um Rosina stärken Teamwork und gegenseitige Rücksichtnahme.
Im Umgang mit ihr lernen Schüler, Bedürfnisse anderer zu erkennen und eigene Emotionen zu regulieren.
Rosina wird schrittweise und behutsam in den Schulbetrieb integriert — immer mit Blick auf ihr Wohlbefinden und die Sicherheit aller Beteiligten.
Zunächst ein Präsenztag pro Woche — um in ruhigem Tempo Räumlichkeiten, Abläufe und Menschen kennenzulernen.
Je nach Entwicklung und Wohlbefinden Ausweitung auf einen weiteren Präsenztag pro Woche.
Pausen an Präsenztagen werden für Spaziergänge genutzt — Bewegung und Ausgleich für Rosina.
Klassen 8–10 · 6 Module im Doppelstundenformat
Alle Schulformen · alle Jahrgangsstufen

Weitere Fotos folgen
Sobald aktuelle Bilder aus dem Schulalltag vorliegen, werden sie hier eingebunden.
Ein Schulhund ist kein Lernmittel und benötigt daher keine formale Zulassung. Ob der Einsatz erfolgt, entscheidet die Schulleitung im Rahmen der schulischen Eigenverantwortung — eine Beteiligung des Schulträgers ist empfehlenswert.
Das Hessische Kultusministerium (HMKB) hat gegenüber der früheren Erlasslage keine grundsätzlichen Bedenken mehr gegen den Einsatz von Schulhunden. Der frühere Erlass, der die Haltung von Hunden in Klassenräumen aus hygienischen und tierschutzrechtlichen Gründen untersagte, wurde nicht mehr erneuert.
Unfallversicherung: Während des Schulhund-Einsatzes stehen alle Schülerinnen und Schüler unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.
Verantwortung: Die Schulleitung ist zuständig für Unfallverhütung, Erste Hilfe sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Haftpflicht: Für vom Hund verursachte Sachschäden ist eine private Hundehaftpflichtversicherung nachzuweisen. Ersatzansprüche gehen direkt an diese Versicherung.
Es wird ein Hygienekonzept erstellt. Rosina verfügt über alle erforderlichen Impfungen und wird regelmäßig tierärztlich kontrolliert.
Die Hundeführerin trägt die Verantwortung für Gesundheit und Sauberkeit — einschließlich Liegeplatz und Zubehör. Informationen zu geplanten Präsenztagen werden vorab kommuniziert, damit Schülerinnen und Schüler mit Allergien entsprechend reagieren können.
Vor dem ersten Einsatz werden mit allen Beteiligten verbindliche Regeln zum liebevollen und respektvollen Umgang besprochen.
Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist die Sensibilisierung: Schülerinnen und Schüler lernen, Signale von Überforderung (z. B. Knurren, aufgestelltes Fell) zu erkennen und angemessen zu reagieren. Rosina wird nie unbeaufsichtigt gelassen. Alle Einsätze werden vorab angekündigt.
Alle Einsatztage werden vorab angekündigt. Betroffene Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern werden rechtzeitig informiert, damit alternative Regelungen getroffen werden können. Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden haben dabei oberste Priorität.
Rosina und ihre Hundeführerin absolvieren derzeit die Weiterbildung „Schnauzenwelt – geht in die Schule" — eine Qualifizierung zur hundegestützten Pädagogik in der Schule. Das Ziel: ein kompetentes Mensch-Hund-Team, das verantwortungsvoll, pädagogisch sinnvoll und gesundheitlich abgesichert im Schulalltag eingesetzt werden kann — zum Wohle aller Beteiligten.