Fachschule für Wirtschaft · Abschluss 2026

„Bachelor Professional“ in Wirtschaft an der WKS feierlich verabschiedet

Nach zwei Jahren Vollzeit oder dreieinhalb Jahren berufsbegleitend erhielten die „Staatlich geprüften Betriebswirte“ der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg ihre Urkunden – zwei von ihnen mit der Traumnote 1,0.

Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Wirtschaft mit ihren Urkunden „Bachelor Professional in Wirtschaft“ bei der Verabschiedung in der Aula der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg 2026
Strahlende Gesichter in der Aula: die frisch verabschiedeten „Staatlich geprüften Betriebswirte“ bzw. „Bachelor Professional in Wirtschaft“ der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg mit ihren Lehrkräften.
Fachschule · Juni 2026

Zwei Absolventen erreichen die Traumnote 1,0

Bunte Luftballons, Klavierspiel und zahlreiche strahlende Gesichter: In der Aula der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg wurden die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Wirtschaft feierlich verabschiedet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer: Die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Wirtschaft der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg (Klassen T 23 und V 24).
  • Was: Verabschiedung mit Urkunden zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ bzw. „Bachelor Professional in Wirtschaft“ (DQR 6).
  • Wege: Vollzeit in zwei Jahren oder berufsbegleitend in dreieinhalb Jahren.
  • Ergebnis: Romy Bach (T 23) und Leonie Kappus (V 24) erreichten jeweils die Traumnote 1,0.

Bunte Luftballons flatterten leise, Klavierspiel durchflutete den Raum, dazu zahlreiche strahlende Gesichter in der Aula der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg – nach zwei Jahren Vollzeitunterricht oder dreieinhalb Jahren in der Teilzeitklasse wurden die „Staatlich geprüften Betriebswirte“ bzw. „Bachelor Professional“ in Wirtschaft nach erfolgreichem Abschluss feierlich verabschiedet und erhielten ihre Urkunden überreicht.

„Sie haben durchgehalten“ – die Ansprache des Schulleiters

„Was Sie geleistet haben, verdient höchsten Respekt. Manche von Ihnen haben in Vollzeit gelernt, andere berufsbegleitend – neben Arbeit, Familie und allem, was das Leben mit sich bringt. So verschieden Ihre Wege waren: Sie haben durchgehalten. Und damit schon bewiesen, was künftig wichtiger ist als jedes Fachwissen – die Bereitschaft, immer weiterzulernen.“ Mit diesen Worten wandte sich Stefan Jeanneaux-Schlapp, Schulleiter der WKS und für die Fachschule zuständiger Abteilungsleiter, in seiner Abschlussansprache direkt an die frisch gebackenen „Bachelors Professional“.

Er wagte einen Ausblick auf die Zukunft, in der die künstliche Intelligenz (KI), das „Werkzeug unserer Zeit“, einen immer größeren Platz einnehmen wird. Sie könne viele Arbeiten wesentlich schneller erledigen als der Mensch – doch sie habe keine Vision. „Visionen bewegen die Welt. Jede gute Idee war zuerst nur ein Bild im Kopf eines Menschen. Wer eine Vision hat, sieht im Wandel nicht zuerst die Bedrohung, sondern die Möglichkeit“, hob der Schulleiter hervor.

Die künstliche Intelligenz habe jedoch keine eigene Vision, kein Ziel, keine Verantwortung. „Sie braucht eine Hand, die sie führt, und einen Kopf, der entscheidet. KI ersetzt nicht den Menschen mit Urteilskraft, sie macht ihn wertvoller.“ Dazu benötige dieser vor allem fünf Dinge: die Bereitschaft, ein Leben lang zu lernen; kritisches Denken, um Ergebnisse zu hinterfragen, statt sie blind zu übernehmen; Kreativität für Lösungen, auf die kein Algorithmus kommt; den Umgang mit Menschen, Empathie und Führung; sowie Verantwortung, neue Technik klug und ehrlich einzusetzen.

Bachelor Professional = Bachelor-Niveau (DQR 6)

„Vieles davon haben Sie längst bewiesen. Ihr ‚Bachelor Professional‘ steht auf derselben Stufe wie ein akademischer Bachelor und für etwas, das keine Maschine erwirbt: erprobte Erfahrung und Veränderungsbereitschaft“, betonte der Studiendirektor. Der Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6 eingestuft – formal gleichwertig zu einem akademischen Bachelor. Mehr dazu auf der Seite der Fachschule für Wirtschaft. „Schauen Sie deshalb mit Zuversicht nach vorn. Dieser Abschluss öffnet viele Türen.“

Ein solcher Erfolg sei nie das Werk eines Einzelnen, betonte Stefan Jeanneaux-Schlapp. Daher dankte er den Familien, Verwandten, Freunden und Bekannten, die die angehenden Betriebswirte in ihrer Schulzeit unterstützt haben. Sein Dank galt aber auch allen Lehrkräften, die die neuen Bachelors mit Engagement, Fachwissen und Geduld begleitet und zum Abschluss geführt haben. „Die Welt verändert sich schneller denn je, verändern Sie sie mit. Lassen Sie die Maschinen rechnen. Aber die Visionen, den Mut und die Verantwortung, die bringen Sie ein“, gab der Schulleiter den neuen „Bachelors Professional“ mit auf den Weg.

Die besten Abschlüsse 2026

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe durch die beiden Klassenlehrer zeichneten diese die besten „Staatlich geprüften Betriebswirte“ aus. In der Teilzeitklasse T 23 erreichte Romy Bach die Traumnote 1,0, Rebecca Zuth schnitt als Zweitbeste mit einem Mittelwert von 1,5 ab. Über die Bestnote von 1,0 konnte sich auch Leonie Kappus aus der Vollzeitklasse V 24 freuen, Eileen Herrmann lag mit ihrem Notenschnitt von 1,2 nur knapp dahinter. Eine besondere Ehrung für herausragendes Engagement im Bereich „Ordnung und Sauberkeit des Klassenraums“ erhielt George Younakhar aus der Klasse V 24.

Der 16-jährige Leonard Gürtel aus Mengerskirchen begleitet die Verabschiedung der Betriebswirte an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg am Flügel musikalisch
Festliche Umrahmung: Der 16-jährige Leonard Gürtel aus Mengerskirchen begeisterte die Anwesenden mit seinem virtuosen Klavierspiel.

Passend zum festlichen Ambiente der Veranstaltung war die musikalische Umrahmung durch den 16-jährigen Leonard Gürtel aus Mengerskirchen, der mit seinem virtuosen Klavierspiel die Anwesenden begeisterte.

Die Absolventinnen und Absolventen

Fachschule für Betriebswirtschaft in Teilzeitform T 23 (Klassenlehrer: Jörg Rohrbach):

Philipp Albrecht (Frankfurt am Main), Romy Bach (Runkel), Dorothea Barthel (Wetzlar), Denis Böhm (Hünfelden), Richard Hauß (Runkel), Anna-Lena Kaiser (Elz), Celina Lauth (Frankfurt am Main) und Rebecca Zuth (Braunfels).

Fachschule für Betriebswirtschaft in Vollzeitform V 24 (Klassenlehrerin: Dorothea Brück):

Yvette Baum (Weilmünster-Wolfenhausen), Lukas Brands (Bad Camberg), Eric Bruchmann (Dornburg-Langendernbach), Semiha Ekinci (Limburg an der Lahn), Robin Fachinger (Elz), Noel Heblik (Merenberg), Eileen Herrmann (Weilburg), Veronika Justus (Solms), Leonie Kappus (Bad Camberg-Würges), Justin Kaul (Löhnberg-Obershausen), Helin Sayan (Limburg an der Lahn), Marcel Schupp (Brechen-Niederbrechen), Carsten Timpert (Flensburg), Patrycja Turanski (Weilburg-Gaudernbach), Jasmin Waldschmidt (Bad Camberg-Würges) und George Younakhar (Limburg an der Lahn).

Selbst „Bachelor Professional“ werden?

Die Fachschule für Wirtschaft der WKS führt nach einer kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildung in zwei Jahren (Vollzeit) oder berufsbegleitend (3,5 Jahre) zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ bzw. „Bachelor Professional in Wirtschaft“ – gebührenfrei, praxisnah (SAP S/4HANA, TopSim-Planspiele, AdA-Schein) und mit Aufstiegs-BAföG förderfähig. Alle Infos und das Anmeldeformular gibt es auf der Seite der Fachschule für Wirtschaft. Für ein persönliches Beratungsgespräch genügt ein Anruf unter 06471 9188-0.

Lassen Sie die Maschinen rechnen. Aber die Visionen, den Mut und die Verantwortung, die bringen Sie ein.

— Stefan Jeanneaux-Schlapp, Schulleiter der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg

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