Schulhund "Rosina"
Eine tierische Unterstützung für unser Schulklima und die emotional-soziale Entwicklung an der Wilhelm-Knapp-Schule.


Rosina – unser Schulhund an der Wilhelm-Knapp-Schule
Wer ist Rosina?
Rosina ist etwas ganz Besonderes – und unser schuleigener Hund! Sie ist ein Zwergpudel, eine sehr beliebte Hunderasse für pädagogische Zwecke, da sie als „die Katzen unter den Hunden“ gelten: Sie sind anhänglich, brauchen aber auch Raum zur Beobachtung und Ruhe. Sie stammt aus einer VDH-zertifizierten Zucht aus Sonsbeck mit besonders strengen Kriterien für Zucht und Tierschutz.
- Rasse: Zwergpudel (Größe ca. 28-35 cm, 3-6 kg)
- Werdegang: Aufgewachsen in einem strukturierten Umfeld, wird seit August 2025 in einer Hundeschule in Wetzlar professionell trainiert.
- Charakter: Mutig, verspielt, geduldig, gutmütig und sehr menschenbezogen.
- Starken: Nervenstärke im Umgang mit Kindern und ruhiges Verhalten auch in lebhaften Situationen.
Rosina kann und schafft...
- Freude schenken
- Richtig gut trösten
- Zuhören & Kuscheln
- Neutral sein
- Oxytocin ausschütten
- Schafft Vertrauen
- Fördert Empathie
- Baut Ängste ab
- Steigert Selbstbewusstsein
- Stärkt Frustrationstoleranz
Einsatz im Schulalltag
Rosina wird als Präsenzhündin schrittweise in den Schulbetrieb integriert. Die Einstiegsphase umfasst zunächst einen Präsenztag pro Woche, damit sie Räumlichkeiten und Menschen in ihrem eigenen Tempo kennenlernen kann. Dies wird behutsam entsprechend ihrer Entwicklung ausgebaut.
IMPRES Programm
Unterstützung des Gesundheits- & Empathie-Settings (Klassen 8-10): Förderung der psychischen Gesundheit, Entspannung, Vertrauensbildung und Stressreduktion. Rosina dient als "emotionaler Brückenbauer".
Healing Classrooms
Rosina unterstützt den Healing Classrooms-Ansatz, indem sie ein stabilisierendes Umfeld schafft und gezielt beim sozio-emotionalen Lernen durch Empathie-, Kooperations- und Entspannungsübungen hilft.
Zertifizierte Ausbildung zum Schulhund
Rosina durchläuft eine fundierte Weiterbildung („Schnauzenwelt - geht in die Schule“) zur hundegestützten Pädagogik im Schulalltag. Damit wird sichergestellt, dass sie pädagogisch sinnvoll, gesundheitlich abgesichert und absolut verantwortungsvoll eingesetzt wird – zum Wohle der Schülerinnen, Schüler und des Hundes.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ein Schulhund benötigt keine formelle "Zulassung" als Lernmittel. Die Schulleitung entscheidet im Rahmen ihrer Eigenverantwortung. Das Kultusministerium äußert keine Bedenken, und die Arbeit mit Rosina ist im schuleigenen pädagogischen Konzept (Schulprogramm) fest verankert.
Während des Einsatzes stehen alle Schülerinnen und Schüler unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Für etwaige Sachschäden durch den Hund liegt eine entsprechende private Hundehaftpflichtversicherung vor. Vor dem Einsatz gibt es verbindliche Verhaltensregeln, und Rosina ist nie unbeaufsichtigt. Einsätze werden zudem immer vorab angekündigt.
Ja, ein vollumfängliches Hygienekonzept ist erstellt. Rosina verfügt über alle notwendigen Impfungen und steht unter regelmäßiger tierärztlicher Kontrolle. Für Allergien oder Ängste gibt es vor jedem Einsatz Rücksprachen mit den Klassen und Eltern.